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Kirchenmusik im Wonnemonat Mai: Trotz Corona bietet Herrgottsruh wieder viel Musik und geistliche Inspiration

Die Ausführenden des Passionssingens vom 28. März (Foto: Plomer)
 
Die argentinische Sängerin Carolina Attoumani Díaz (Foto: Nasib Neme)
Nachdem bis zum heutigen Zeitpunkt das Singen der Gemeinde und von Chören beim Gottesdienst untersagt ist, gilt es für die Verantwortlichen in den Kirchen, immer wieder nach alternativen Lösungen zu suchen. Acht Wortgottesdienstfeiern mit starkem musikalischem Akzent wurden in der Zeit von Dezember bis Ostern in der Wallfahrtskirche Herrgottsruh angeboten und fanden alle höchste Resonanz. Dabei stand immer die musica sacra im Mittelpunkt.

Mit Musik durch das gesamte Kirchenjahr – so könnte das Motto des Wallfahrtsdirektors von Herrgottsruh Hans-Joachim Winkens SAC lauten.
Vor einem Monat wurde der Palmsonntag mit einer kammermusikalischen Neufassung der Matthäuspassion von Joh. Seb. Bach für Sprecher, Sologesang und Instrumente begangen. Am Ostersonntag wurde das Fest mit einer glanzvollen Messe für zwei Sopran und konzertierende Orgel von Leo Delibes gekrönt und nun richten sich die musikalischen Darbietungen auf den Monat Mai, den Monat der Verehrung der Gottesmutter Maria.

Nachstehend die einzelnen religiösen Feiern und Gottesdienste mit musikalischem Akzent:

Am 1. Mai wird beim Gottesdienst um 10 Uhr, der dem Hl. Josef und der Hl. Maria gewidmet ist, die argentinische Sängerin Carolina Attoumani Díaz zusammen mit anderen Instrumentalisten traditionelle europäische, aber auch südamerikanische Stücke musizieren. Die junge Künstlerin ist erst vor kurzem aus ihrer Heimat wieder in Deutschland eingetroffen und wird als landestypisches Werk dabei auch Teile aus der „Misa Criolla“ von Ariel Ramirez singen.

Am 9. Mai – Muttertag - um 16 Uhr wird im Rahmen einer Wortgottesdienstfeier der Gottesmutter Maria gedacht werden.
Vokalwerke von Mozart, Haydn und anderen Komponisten werden dabei zu hören sein. Die Ausführenden – alle drei waren auch beim Passionskonzert am Palmsonntag zu hören – sind Vanessa Fasoli – Gesang, Ekaterine Tsenteradze – Oboe, Teresa Álvarez Garcia – Cello und Roland Plomer.

Neben den geistlichen Worten des Wallfahrtsdirektors stehen das Allegro aus J. Haydns Cellokonzert in D-Dur, das Allegro aus dem Konzert für Oboe und Piano von W. A. Mozart sowie ein Vergleich von Ave Maria-Vertonungen auf dem Programm.
Verdi, Caccini und Mascagni - Vertonungen aus der Oper und aus dem religiösen Bereich - werden dabei gegenübergestellt.
Hierzu ist eine telefonische Anmeldung über R. Plomer (Tel. 0821/607761)nötig.

Der Festgottesdienst am Pfingstsonntag, 23. Mai um 10 Uhr wird mit der „Messe für zwei gleiche Stimmen und Orgel“ von Cécile Chaminade umrahmt werden. Die Solisten sind dabei Susanne Kapfer – Sopran und Vanessa Fasoli - Mezzosopran.

Am Sonntag, den 30. Mai, dem Dreifaltigkeitsfest und zugleich 2. Patrozinium von Herrgottsruh um 10 Uhr werden der Trompeter Stefan Wiedemann, die Sängerin Vanessa Fasoli und Roland Plomer dem Festgottesdienst eine besondere Note geben.

Für die Anmeldung zu den Gottesdiensten steht das Wallfahrtsbüro Herrgottsruh (Tel. 601511) als Ansprechpartner zur Verfügung.

Live Music Now
Die Vereinigung hat sich zum Ziel gemacht, junge, hochbegabte Künstler(innen) zu fördern, indem sie ihnen ein Auftrittspodium verschafft und sie dadurch auch finanziell unterstützt.
Ohne diese Unterstützung wäre es auch nicht möglich gewesen, die Vielzahl an musikalischen Angeboten an der Herrgottsruhkirche zu initiieren. Es ist und war stets eine Mischung aus etablierten Profis der Augsburger Musikszene und jungen angehenden Berufsmusikern, die zusammen mit Roland Plomer, dem Kirchenmusiker der Wallfahrtskirche, in einer Gemeinschaftsleistung religiöse Themen in Musik umsetzten.
Text: Roland Plomer
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.AMH02 myheimat friedberger | Erschienen am 01.05.2021
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