Peterswörther Frühlingserwachen

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„Allgäu trifft Nordschwaben“

Der meteorologische Frühlingsanfang war bereits am 1. März, aber so richtig Frühling will es noch nicht werden. Aber bald ist der Vorsitzende Walter Kaminski optimistisch, denn zum Frühlingserwachen am 20. März, dem kalendarischen Frühlingsanfang, lädt das Peterswörther Sprachrohr e.V. um 19.30 Uhr in den Bürgersaal ein.
„Allgäu trifft Nordschwaben“ lautet das Motto des Abends mit dem Westallgäuer Liedermacher Werner Specht. Mit dem gebürtigen Lindenberger kommt ein außergewöhnlicher Künstler nach Peterswörth. Denn neben der Musik ist er ein Meister an der Leinwand – mit dem Pinsel wie der Spachtel. Vielleicht inspiriert ihn die Malerei zum Komponieren und Musizieren, so ist er in seinen Liedern ein Meister der feinen Ironie, der sanften Balladen, aber auch treffender Pointen. Mit seinem persönlichen Stil, seinen Texten und seiner Musikalität überzeugt er und hat damit eine neue Dimension des Heimatgedankens aufleben lassen. Seine musikalischen Bilder spiegeln die Landschaft und die Jahreszeiten wieder. Specht ist immer am Suchen und Verändern und so versteht er seinen musikalischen Weg als Lebensdeutung. Schon 1982 erhielt er den Sieben-Schwaben-Preis bei einem Wettbewerb der „Augsburger Allgemeinen“ mit dem Titel „Gschwätzt, gschpielt und gschriebe“. Bereits damals machte er den Dialekt wieder hoffähig. Einem breiten Publikum wurde er durch zahlreiche Übertragungen im Bayerischen Rundfunk bekannt. Werner Specht spielt ein halbes Dutzend Instrumente von der Gitarre über die Zither bis hin zur Mundharmonika oder der Ukulele. Seine Lieder enthalten trotz Frohsinn immer einen Hauch Melancholie, die nachdenklich macht. Die Musik von Werner Specht wirkt an jedem Ort vor einer kleinen Zuhörerschaft genauso wie auf einer großen Bühne vor 5000 Menschen. So traten er und seine Gruppe schon als Vorgruppe von Konstantin Wecker und Chris de Burgh auf. Gemeinsame Auftritte mit Fredl Fesl, Reinhard Mey, Wolfgang Ambros oder Georges Moustaki belegen sein außergewöhnliches musikalisches Können. So errang Werner Specht neben dem Berliner Duo Rosenstolz bereits den Songpoetenpreis bei einer Veranstaltung des Bayerischen Rundfunks. Den Rundfunksendungen folgten zahlreiche Fernsehauftritte u.a. im ZDF „Sonntagskonzert“ doch seine Heimat blieb immer die Bühne. So tritt der Westallgäuer Werner Specht auf den kleinen Brettern der Peterswörther Bühne auf, um für die Nordschwaben einen Liederabend mit selbstverfassten und komponierten Liedern aus seiner Heimat zu präsentieren. Hinter den Liedern kommt ein Stück seiner Lebensphilosophie zum Vorschein und seine bewusste Art zu leben „J mecht jedn Dag so leaba, wia wenn’s dia letscht Schtund wär.“ Wir freuen uns auf einen musikalischen Bilderbogen beim Peterswörther Frühlingserwachen mit Werner Specht, meint Walter Kaminski Vorsitzender des Peterswörther Sprachrohrs. Der Eintritt zu „Allgäu trifft Nordschwaben“ beträgt 7,00 €.

Bürgerreporter:in:

Walter Kaminski aus Dillingen

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