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Kinderfilmstar Hemang in Tomé´s "Ateliermuseum für Kinderportraits"

Kinderschauspieler Hemang mit roter Hand, dem Bild vom Kindersoldaten "Kleiner Tiger" und Tomé
Nachdem die Einweihung von Tomé´s "Ateliermuseum für Kinderportraits" am 18.3. in der Ballonfabrik Augsburg mit einem richtigen Besuchersturm, Bürgermeister, Presse und TV und die zwei Tage Cartoonzeichnen für Kinder im Museum am darauffolgenden Wochenende beim "Augsburg Open" ein voller Erfolg waren, war am Montag, den 04.April dann die komplette indische Filmequippe des Eröffnungsfilmes "Harun Arun" des „31.Augsburger Kinderfilmfestes“ mit dem Regisseur Vinod Ganatra, Produzentin Pramila Ganatra und dem Hauptdarsteller Hemang Mota mit seinem Vater zu Gast in Tomé´s Museum.

Der Künstler wird den Kinderschauspieler Hemang für das Museum zeichnen.

Da er in zwei Wochen (am 17.04.) seinen Marathon in Antwerpen/Belgien gegen den Missbrauch von Kindern als Kindersoldaten läuft und zu diesem Thema auch in seinem Ateliermuseum und an seiner Schule viele rote Kinderhände als Symbol des Protestes gegen den Einsatz von Kindersoldaten auf Plakate hat drucken lassen, erklärte sich auch Kinderstar Hemang sofort bereit, dafür seine Hand mit roter Farbe anzumalen und auf das Papier zu drücken.
Tomé sucht immer noch mehr Sponsoren, die einen bestimmten Betrag für eine Organisation zu spenden bereit sind für jede Minute, die er unter 4 Stunden läuft. Der Runners Shop in der Bäckergasse in Augsburg  unterstützt ihn bereits mit Beatung und Equipement, A-TV zeigte sich interessiert an einer Berichterstattung und mehrere Privatspender sind bereits an Bord. Der Erlös kommt einer Organisation zugute, welche sich dafür einsetzt, dass Regierungen, welche Kindersoldaten zulassen, geächtet und die Verantwortlichen bestraft werden.
Der hauptberufliche Lehrer möchte auch an seiner Schule (Eichenwaldschule Neusäß) gerne einen "red hand day" organisieren, um auf das Problem von Kindersoldaten aufmerksam zu machen.

Der Besuch aus Indien war sehr interessant und informativ für beide Seiten und die Gäste zeigten sich beeindruckt sehr interessiert, vor allem von den kritischen Bildern, die das Kind in Not zeigen. Die Gespräche wurden sehr angeregt und offen geführt und auch Hemang, der mit seinen 12 Jahren in seinem Heimatort bereits die achte Klasse besucht, zeigte am Schluss keine Scheu mehr vor dem Hauptschullehrer Tomé. Er durfte sich für seine fünf besten Freunde daheim von ihm Cartoons zeichnen lassen, und der Abschied fiel schlussendlich allen schwer. Tomé hat am Film "Harun Arun" vor allem beeindruckt, dass auch mit wenigen Mitteln und absolut ohne Spezialeffekte ein wirklich berührender, ECHTER Kinderfilm gemacht werden kann. „Das ist aber nur möglich, wenn man sich wirklich in Kindergedanken hineinversetzen kann und Kinder liebt. Dafür bin ich Vinod Ganatra, dem Regisseur, dankbar und warte mit Spannung auf seinen nächsten Film!“
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Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Stadtmagazin neusässer | Erschienen am 06.05.2011
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