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„Ehre, wem Ehre gebührt“

Ehrenzeichenverleihung im Landratsamt: v.l.n.r.: Landrat Martin Sailer, Berta und Werner Steinhögl, Bürgermeister Paulus Metz und 2. Bürgermeister und Pfarrgemeinderatsvorsitzender Michael Smischek.
Augsburg: Landratsamt Augsburg |

Werner Steinhögl aus Stadtbergen erhält das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten

„Eine Gesellschaft lebt von Menschen, die mehr tun als ihre Pflicht. Sie sind ein Beispiel für andere Ehrenamtliche und das wird nicht nur gesehen, sondern auch gebührend gewürdigt“. Diese anerkennenden Worte von Landrat Martin Sailer galten Werner Steinhögl aus Stadtbergen. Ihm wurde vor wenigen Tagen im Landratsamt Augsburg das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für im Ehrenamt tätige Frauen und Männer ausgehändigt.

Der Geehrte engagiert sich seit Jahrzehnten mit herausragendem Engagement ehrenamtlich, den absoluten Schwerpunkt bildet dabei die Kirchenverwaltung und das Amt das Kirchenpflegers. Fast 40 Jahre war er Kirchenpfleger der katholischen Pfarrei St. Oswald in Leitershofen wie auch Mitglied der dortigen Kirchenverwaltung. Von 2008 bis 2015 übernahm er die Kindergartenverwaltung des von der Kirchenstiftung St. Oswald betriebenen Kindergartens. Zu seinen Aufgaben zählten das Haushalts-, Kassen- und Rechnungswesen, die Erstellung des Haushaltsplanes samt Jahresabschluss, Mitwirkung bei Personalangelegenheiten sowie die Bewahrung und Verwaltung der kirchlichen Kunst und Immobilien.

Hervorzuheben sind im Übrigen die vielfachen Baumaßnahmen an den kirchlichen Gebäuden; insbesondere die Sanierung der St.-Oswald-Kirche Anfang der 1980er Jahre, der Neubau des Kindergartengebäudes, die umfassende Außensanierung der Pfarrkirche „Zum Auferstandenen Herrn“, der Neubau der Kinderkrippe und die Erweiterung des Hortgebäudes.

Zur Feierstunde ins Landratsamt waren neben Werner Steinhögl und seiner Frau Berta auch Bürgermeister Paulus Metz und sein Vertreter Michael Smischek, der auch der Pfarrgemeinderatsvorsitzende der Pfarrgemeinde St. Oswald ist, gekommen. Sie hatten Steinhögl für die hohe Ehrung vorgeschlagen. „Herr Steinhögl hat nie sich selbst, sondern immer die Anliegen der Allgemeinheit in der Mittelpunkt gestellt. Das gute und erfolgreiche Miteinander von Kommune und Kirchengemeinde hätte nicht besser sein können. Wir und vor allem die Kinder verdanken ihm viel!“ Den guten Worten des Stadtoberhauptes schloss sich auch Michael Smischek an: „Für mich war und ist Herr Steinhögl ganz einfach der Kirchenpfleger schlechthin. Er hat eine fundierte Meinung, die er vertritt und hat die Wertschätzung im Gremium und das gute Einvernehmen aller Beteiligten immer „hoch gehalten“. Er war und ist uns immer noch ein wichtiger Ideengeber und Berater!“

„Mein Ehrenamt war für mich eine große Herausforderung, doch ich konnte immer „am langen Zügel“ arbeiten. Die Pfarrer haben mir vertraut und bei der Bewältigung aller Aufgaben und der vielen Arbeit hatte ich ein gutes Team. Mein besonderer Dank gilt aber meiner Frau, die für die Familie da war und unsere vier Kinder groß gezogen hat. Sie hat meine Ehrenämter mitgetragen und mich nie in Gewissenkonflikte gebracht. Das schätze ich sehr!“
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