Bundestagsabgeordneter Hansjörg Durz steht Pate bei Austauschprogramm: Der Neusässer Vincent Timnik geht für zehn Monate in die USA

Richard Greiner, Vincent Timnik und Hansjörg Durz. (Foto: Foto: Lorena Adelmann)
Ein Schuljahr an einer amerikanischen Highschool verbringen – davon träumen sicherlich viele Jugendliche. Für den Neusässer Vincent Timnik wird diese Reise zur Wirklichkeit. So nimmt er ab August für zehn Monate an einem Austauschprogramm teil, das von Experiment e. V. organisiert wird. Zudem gab es ein Stipendium des Deutschen Bundestages im Rahmen des Parlamentarischen Partnerschafts-Programms (PPP). Ziel des Parlamentarischen Partnerschafts-Programms ist es, die Verbindungen zwischen den USA und Deutschland auszubauen und zu verbessern.

Entstanden ist das Parlamentarische Partnerschafts-Programm 1983. Das Besondere an diesem Programm ist, dass die Stipendiaten einen Bundestagsabgeordneten als „Paten“ haben. Für Vincent Timnik ist das Hansjörg Durz, dessen Wahlkreis der Landkreis Augsburg ist. „Der Schüler kann sich bei Problemen nicht nur an die Organisation, sondern auch an den Paten wenden“, erläutert Durz.

Das Interesse an Austauschprogrammen liegt bei Vincent Timnik in der Familie. So war sein großer Bruder ebenfalls ein Jahr in den USA und seine große Schwester ein halbes Jahr in Argentinien. Bei einem gemeinsamen Familienurlaub in Amerika anlässlich der Hochzeit des ehemaligen Gastbruders von Vincents Bruder lernte Vincent das Land besser kennen und der Wunsch, ein Austauschjahr in den USA zu verbringen verfestigte sich. Nachdem sich Vincent Timnik für den Austausch beworben und die Vorauswahlrunde gut überstanden hatte, wählten die Bundestagsabgeordneten aus den übrig gebliebenen Bewerbern jeweils den geeignetsten für ihren jeweiligen Wahlkreis aus.

Wohin genau die Reise geht, kann Vincent Timnik noch nicht sagen. Dies werde kurzfristig entschieden. So geht es am 14. August erst einmal von München nach Frankfurt, wo der 16-Jährige mit allen anderen Studenten zusammen nach Washington fliegt. Dort verbringt die Gruppe ein paar Tage, bevor die Austauschschüler an die einzelnen Gastfamilien verteilt werden. Als „Sonnenmensch“ wäre ein Platz in einem warmen Bundesstaat schön, findet Vincent Timnik. „Aber ich glaube es wird fast überall gut. Nicht unbedingt sein müssten North Dakota oder Alaska. Und schön wäre eine große High School mit großem Sportangebot“, äußert er seinen Wunsch.

Für die Reise und das Austauschjahr wünschten Hansjörg Durz und der 1. Bürgermeister von Neusäß, Richard Greiner, bei einer kleinen Verabschiedung im Rathaus alles Gute.
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myheimat-Stadtmagazin neusässer | Erschienen am 06.09.2014
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