Kochkurs bei der Friedberger Tafel

Hauswirtschaftsmeisterin Petra Simon (Mitte)
Egal wer - ob Hausfrau oder Hausmann - sich darum kümmert was täglich aufgetischt wird: Sie haben damit nicht nur die Qual der Wahl, sondern auch die Verantwortung für eine ausgewogene Ernährung für sich und ihre Familien. Falls zusätzlich die Haushaltskasse knapp bemessen ist, wird es noch schwieriger die richtige Auswahl an Lebensmitteln zu treffen, beziehungsweise mit dem Wenigen das zur Verfügung steht, auszukommen und in der Küche „zu zaubern“. Darüber machte sich die Friedberger Tafel Gedanken und deren ehrenamtliche Mitarbeiterin Lieselotte Grund ergriff die Initiative, um den Interessierten (auch männlichen Singles, die teilweise erste Erfahrungen auf diesem Gebiet sammeln wollten) den Besuch eines kostenlosen Kochkurses zu ermöglichen. Der Caritasverband Aichach-Friedberg e.V. konnte sich sofort dafür begeistern und stellte die finanziellen Mittel dafür zur Verfügung. Die für die Durchführung benötigten Räume wurden schnell gefunden, denn das Katholische Pfarramt St. Jakob stellte für diesen guten Zweck dankenswerterweise spontan ihre Küche in ihrem Pfarrzentrum kostenlos zur Verfügung.

Im Februar und März fanden zwei Kurse unter dem Motto „Gerichte der Saison – gut und günstig“ unter der Leitung der Hauswirtschaftsmeisterin Petra Simon statt. Für eine optimale Vorbereitung fragte sie im Vorfeld bei den gemeldeten TeilnehmerInnen ab, welches Gericht sie gerne zubereiten wollten, bei welchen Lebensmitteln sie für deren Verwendung und Zubereitung Tipps benötigen, ob Lebensmittelunverträglichkeiten zu berücksichtigen sind und sie Wünsche oder zusätzliche Anregungen haben. In den Kochkursen war es Petra Simon wichtig, einfache Gerichte, möglichst passend zur Jahreszeit und kostengünstig zuzubereiten. Beispielsweise zur Vorspeise einen Rote-Bete-Brotsalat, als Hauptgang Wirsingeintopf mit Speckknödel und zum Dessert Mohnspätzle mit Kirschkompott. Sie vermittelte den interessierten TeilnehmerInnen erfolgreich, dass das tägliche Kochen keine lästige Pflicht sein muss, sondern durchaus viel Spaß machen kann. Als Resümee hielt sie fest, dass ihr die Kursabende sehr viel Freude bereitet haben und sie dabei wieder neue und sehr nette Menschen kennen lernen durfte. Den absoluten Höhepunkt erlebten Leiterin und KursbesucherInnen nach getaner Arbeit den gemeinsamen Verzehr ihrer „lukullischen Gaumenfreuden“. In gemütlicher Runde kam es zu anregenden und interessanten Gesprächen.

Text: Lieselotte Grund, Bilder: Bernhard Ziegler
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Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Stadtmagazin friedberger | Erschienen am 03.05.2014
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