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Hilfe zur Selbsthilfe im Asylhaus in Zusamaltheim

Hans Strodl, Sameer Ahmad, Franz Englisch, Mir Ahmad, Ahmad Sir beim zusammenbauen der Bank. Foto.fk
Hilfe zur Selbsthilfe
Hirschbacher Familie hilft Zusamaltheimer Asylanten
Hirschbach Nun, es hat mich schon lange gestört, dass die Bewohner des Asylantenheimes in Zusamaltheim im Außenbereich keine Sitzgelegenheit hatten und deshalb auf der Treppe sitzen mussten, erklärt Franz Englisch aus dem Wertinger Stadtteil Hirschbach. Seine Frau Gertrud hat seit einigen Monaten ein Patenkind aus dem Asylantenheim in Zusamaltheim. Kurzerhand stellte ein befreundeter Getränkehändler aus Kühlenthal eine gebrauchte Biertischgarnitur zur Verfügung, dazu kamen noch zwei Holzbänke aus einem Privatbesitz. Gemeinsam mit Hans Strodl zeigte er einigen Afghanen den Umgang mit Band-und Excenterschleifer. Innerhalb weniger Stunden wurde geschliffen, geschraubt und wieder frisch lackiert. Unser Kontakt zu den Asylanten ist geprägt von gegenseitiger Toleranz, erklärt Franz Englisch. Viele Heimbewohner sehnen sich danach, in Deutschland arbeiten zu dürfen und lernen dafür auch sehr intensiv die deutsche Sprache. Hinter jedem einzelnen steht ein schweres Schicksal, das oft betroffen macht und viele anderen Dinge in den Hintergrund drängt. Wir Deutschen jammern oft auf hohem Niveau und vergessen die Dankbarkeit, in diesem Land geboren worden zu sein, in Frieden, Sicherheit und sozialer Absicherung leben zu dürfen.(fk)
Wer sich für das Leben der Gastbewohner in Zusamaltheim interessiert, auf irgendeine Art unterstützen will oder einfach nur Kontakt sucht, ist herzlich eingeladen, sich auf der Internet-Seite http://asyl-zusamaltheim.de zu informieren.
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 13.11.2012 | 17:14  
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