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Der Ederseeweg

Morgens im Wald
Bereits 1928 wurde der Ederseeweg eingerichtet. Und leider merkt man, dass sich die Wanderbedürfnisse seit dieser Zeit verändert haben. Seit damals verbindet er Kassel über 49 km Wanderstrecke mit dem Edersee bei Niederwerbe. Leider gibt es kaum eine Ortschaft, die er auf diesem Weg nicht durchquert: Elgershausen, Niedenstein, Sand, Naumburg und Selbach lernt man so kennen. Da die Strecke zumeist über geteerte oder zumindest gut befestigte Wege führt, steht beim Edersseeweg zumindest nicht das Naturerlebnis im Vordergrund. So stellt sich die Frage, warum er überhaupt gegangen werden sollte? Die Antwort hierauf ist eindeutig: Die Landschaft! Der Weg führt am Rande des Habichtswaldes von Kassel zum Edersee. Hierbei durchquert man zahlreiche Täler, in denen Bäche, wie die Bauna, die Ems und andere der niederhessischen Senke zustreben. In diesen Tälern kann dann der Blick, den Bachläufen folgend, weit nach Osten schweifen, über das Tal der Eder und der Fulda hinweg bis hinüber zu den Hängen des Knülls und der Söhre. Auf der anderen Seite, bachaufwärts, erheben sich die Vulkankegel des mittleren Habichtswaldes und geben Zeugnis von der noch jungen geologischen Geschichte dieser Landschaft. Aus den Tälern heraus kommt man über leichte Anstiege immer wieder auf waldbedeckte Hügel, die besonders im Herbst mit ihrer Färbung immer wieder das Herz des Wanderers erfreuen. Dies alles sind Gründe, diesen schon in die Jahre gekommenen Weg auch noch in seinem achtzigsten Jahr und darüber hinaus zu gehen.
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2 Kommentare
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Gabriele Walter aus Ichenhausen | 14.01.2009 | 13:15  
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Karl-Heinz Töpfer aus Marburg | 02.06.2009 | 22:55  
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