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Durch Stabilität allen Herausforderungen gewachsen: Neujahrsempfang in der Stadthalle

Neujahrsansprache von Richard Greiner in der Stadthalle Neusäß.
 
Neujahrsansprache von Richard Greiner in der Stadthalle Neusäß.
Ein gesundes, erfolgreiches, friedliches und stabiles Jahr wünschte Erster Bürgermeister Richard Greiner den Gästen beim Neujahrsempfang in der Neusässer Stadthalle. Wie wichtig dabei der Wunsch und die Erhaltung von Stabilität sind, zeigte er in seiner Ansprache anschaulich auf. So bedeutet Stabilität unter anderem geordnete Verhältnisse, Beständigkeit, Festigkeit Standfestigkeit und Dauerhaftigkeit. „Ganz einfach: gute Lebensbedingungen“, erläuterte Greiner. Und diese gilt es auch in den unterschiedlichsten Bereichen in Neusäß umzusetzen.

So sorgen die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren in Neusäß für die Sicherheit der Bür-gerinnen und Bürger. Damit die Wehren ihren ehrenamtlichen Dienst bestmöglich erfüllen können, muss entsprechend in die Ausstattung der acht Ortsteilwehren investiert werden. Im vergangenen Jahr wurden drei neue Mittlere Löschfahrzeuge angeschafft und mit der Sanierung der Feuerwehrgerätehäuser in Schlipsheim und Ottmarshausen begonnen. Aktuell befinden sich die Umbauarbeiten in der letzten Phase.

Um die Stabilität in der Familie zu fördern und zu unterstützen gab es 2016 ebenfalls verschiedene Maßnahmen. So wurde im Alten Rathaus eine Familienstation eingerichtet. Dort finden Familien bei Bedarf Hilfe und Beratung, aber auch unterschiedliche Projekte sind angedacht, um das Angebot für Familien in Neusäß zu erweitern. Erweitert werden sollen auch die Plätze zur Kinderbetreuung, weil hier die Nachfrage stetig steigt. Im Jahr 2017 entsteht deshalb eine neue Kindertagesstätte an der Kolpingstraße in Steppach. Außerdem wird mit den Planungen zur Erweiterung des Städtischen Kindergartens an der Westheimer Straße begonnen, um den Kindern, welche in das Neubaugebiet beim Sailer- und Schuster-Areal ziehen, Betreuungsplätze bieten zu können.

Als „Stabilitätsanker“ bezeichnete Richard Greiner gute Schulen. In den vergangenen Jahren investierte die Stadt deshalb rund 20 Millionen Euro in die energetische Sanierung der städtischen Schulen. Mit der umfassenden Sanierung der Grund- und Mittelschule Am Eichenwald kann das Sanierungsprogramm dieses Jahr abgeschlossen werden. Ebenfalls 2017 fertig gestellt wird der Neubau des beruflichen Schulzentrums des Landkreises Augsburg am Standort Neusäß. Nach den Pfingstferien werden die Schülerinnen und Schüler ihre neuen Klassenräume beziehen.

Auch für die Seniorinnen und Senioren gilt es – gerade im Alter oder bei Pflegebedürftigkeit – ein stabiles Umfeld und stabile Lebensbedingungen zu schaffen. Neben der stetigen Verbesserung der Barrierefreiheit ist in diesem Zusammenhang aktuell der Bau einer Demenzstation im Pflegeheim Am Lohwald zu nennen. Damit soll eine Versorgungslücke vor Ort geschlossen werden, um Menschen, die in Neusäß an Demenz erkranken, die Möglichkeit einer Betreuung vor Ort zu gewährleisten und sie nicht aus ihrem bekannten Umfeld her-ausreißen zu müssen. Abschluss der rund 1,8 Millionen Euro teuren Maßnahme ist voraus-sichtlich im Herbst dieses Jahres. Eine finanzielle Förderung gibt es von der Bayerischen Landesstiftung. Unterstützung beim Förderantrag erhielt die Stadt Neusäß von der Regierung von Schwaben, vom Bayerischen Arbeits- und Sozialministerium sowie vom Gesundheitsministerium, welche die Maßnahme als modellhaft und vorbildlich beschrieben. Ein besonderer Dank ging deshalb an Johannes Hintersberger, Staatssekretär im Bayerischen Arbeits- und Sozialministerium für die Unterstützung.

Eng verknüpft mit dem Gedanken an stabile Verhältnisse sind sichere Verhältnisse. Zahlreiche Flüchtlinge sind deshalb nach Deutschland gekommen, weil sie hier auf stabile und sichere Verhältnisse hoffen. In Neusäß leben aktuell 150 Flüchtlinge, welche in unterschiedlichen Ortsteilen untergebracht sind und von Helferkreisen unterstützt werden. Solche zwischenmenschlichen Beziehungen, aber auch die zahlreichen anderen Neusässer Bürgerinnen und Bürger, die sich in den Feuerwehren, Vereinen, verschiedenen Organisationen und Pfarreien engagieren, machen die „Solidarität, die Stabilität in unserer Stadt aus“, betonte Greiner. „Das macht uns zuversichtlich, dass wir auch künftige Herausforderungen bewältigen können.“

Für die musikalische Umrahmung sorgte die Big Band „Blue Notes“ unter Leitung von Achim Binanzer. Zu hören waren unter anderem „Everybody needs somebody“ von den Blues Brothers, „The Final Countdown“ von Europe sowie Lieder von Michael Bublé, Glenn Miller, den Beatles und Elton John. Bei ihren ersten Gesangsauftritt begeisterte die 15jährige Stefanie Schreiber mit „Somewhere“ aus der West Side Story. Wunderbare Eigenarrangements bot die Big Band mit „The Rose“ von Bette Midler und „Hallelujah“ von Leonard Cohen. Als Sängerinnen traten hier Annette Binanzer und Theresa Krötz auf.
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Weiterveröffentlichungen:

Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.neusässer | Erschienen am 04.02.2017
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