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Cocora-Tal

Canelazo (c) Michael Stauner

Tag 11, Dienstag: Cocora-Tal

Wir fahren ins nebelverhangene Cocora-Tal, das ohne die Touristenströme magisch sein könnte – auch oder gerade wegen der Wachspalmen. Auf der Fahrt ins Tal halten wir in Filandia – einem typischen Dorf der Quindiá-Region. Salento ist unser zweiter Stopp, ein ähnliches Dorf, das vom Tourismus schon mehr in Beschlag genommen wurde. Von Salento aus fahren die „Willy“-Jeeps (aus US-Beständen des zweiten Weltkriegs) ins Cocora-Tal.

Wir steigen in einen Jeep um, genehmigen uns bei Ankunft im Tal Canelazo (Zuckerrohrsaft, hier mit Maracuja verfeinert, warm, mit Zimtrand) mit Rum, ehe wir für eine kurze Wanderung losstapfen. Der Platz neben dem Jeep-Fahrer ist der unbequemste, weil man das linke Bein rechts von der Schaltung haben muss, die eigentlich genau zwischen die Beine passt, und rechts noch ein Beifahrer sitzt. Krampf vorprogrammiert. Zurück in Salento verkosten wir Kaffee. Auf der Heimfahrt regnet es natürlich wieder in Strömen. Wir sind die Regenbringer. Aber es ist ja auch Regenzeit. Das Dessert beim Abendessen – ein ziemlich festes Kaffeemouse - bezeichnet unser Luxemburger Jacques treffend als Kaffeeschwabbel.

Tag 12, Mittwoch: Pereira - Cartagena

Bei der Kaffee-Tour habe ich dank Mithilfe von Birgit die meisten roten Bohnen innerhalb von fünf Minuten geerntet. Anschließend gönne ich mir eine Schoko-Massage. Was für eine Sauerei. Die Schoko-Paste wird frisch angerührt, ehe sie auf meinem ganzen Körper verrieben wird. Bisschen wie Schmirgelpapier. Einmal reicht mir diese Erfahrung. Gründliche Dusche. Mittagessen beim Peruaner Piurá in Pereira mit Lomo Saltudo. Die Portion ist übersichtlich, der Nachtisch exzellent. Wir fliegen von Pereira über Bogotá nach Cartagena. Es regnet mal wieder, als wir in einer kubanischen Bar einkehren, ich Empanadas mit Rupfrindfleischfüllung und scharfem Dip esse und hausgemachte Limo trinke. Cartagena ist teuer. Afrokolumbianer dominieren das Straßenbild, dazu Pferdekutschen. Wir tun uns schwer, trockenen Fußes in die Bar zu gelangen. Auf dem Rückweg – gegen 23 Uhr hat der Regen zehn Minuten Pause eingelegt – ist's trocken und der „Fluss“ (überflutete Straße) verschwunden.

Zum Abschluss der Reise geht's nach Cartagena!
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