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Mattenpädagogik wird vom Bezirk Schwaben mit dem Preis „Best Practice 2019“ ausgezeichnet

Verleihung Sozialpreis "Miteinander" vom Bezirk Schwaben. In der Kategorie "Best Practice" ging der Preis an die Mattenpädagogik . V. l. Bezirkstagspräsident Martin Sailer, Michael Schey, Michael Matzner, Bezirksrat Volkmar Thumser
Meitingen: Mattenpädagogik | Von einer großen Ehre sprachen die beiden Pädagogen und Kampfsportler Michael Schey und Michael Matzner (28 J.), als sie mit dem Preis „Best Practice“ vom Bezirk Schwaben im Donausaal Augsburg ausgezeichnet wurden. Die Auszeichnung würdigt die Arbeit der beiden Konzeptgründer, die mit “ihrer“ Mattenpädagogik innovative und nachhaltige Wege in der Welt der Erziehung und des Sports gehen. Das sportpädagogische Konzept „stärkt junge Menschen und begleitet Kinder positiv in ihrer Entwicklung“, so Bezirksrat Volkmar Thumser in der Laudatio. Weiter heißt es: „Mattenpädagogik zeigt, wie Sport, Sozialkompetenzen und Spaß gleichermaßen zum Zuge kommen und hat einen hohen präventiven und zukunftsweisenden Charakter.“
Seit gut 3 Jahren sind die beiden Pädagogen im Landkreis Augsburg, Dillingen und Donau-Ries mit unterschiedlichen Programmen an Schulen, Kindergärten und Erziehungseinrichtungen auf freiberuflicher Basis unterwegs. Grundlage ist der Kampfsport Brazilian Jiu Jitsu (BJJ) - dieser basiert auf den Einsatz des Körpergewichts und Hebelgesetzen, Schläge und Tritte sind verboten.  Im Körperkontakt entstehen Situationen, in den Kinder Grenzerfahrungen machen, Vertrauen in sich selbst und andere aufbauen und festigen können, die zum gegenseitigen Respekt beitragen. Die Kinder erfahren, dass aggressives Verhalten keinesfalls einen Lösungsweg darstellt. Es werden wertvolle Kompetenzen und Werte verinnerlicht wie Rücksichtnahme, Emotionskontrolle, Disziplin und Fairness. Alle Punkte sind somit auch eng verknüpft und tragende Elemente für die Mobbing-Prävention.
Wichtig ist den beiden jungen Pädagogen in ihrem Konzept auch das friedliche, faire Rangeln und Raufen unter Kindern. Sie sind überzeugt, dass diese Urform der kindlichen Bewegung nicht komplett unterdrückt werden darf. Faires, rücksichtsvolles Austesten der Grenzen gehöre zur gesunden Entwicklung dazu. “. Das Thema „Raufen – aber friedlich“ wurde mittlerweile auch im bayerischen „Lehrplan plus“ aufgenommen. Gerade zu diesem Thema führen sie Weiterbildungen für Lehrer und Erzieher nach dem Konzept der Mattenpädagogik durch.
Nicht zuletzt bringen Schey/Matzner mit dem Programm "Eltern-Kind-Rangeln-und-Raufen" den Nachwuchs mit den Eltern gemeinsam auf die Kampfsportmatte, denn zusammen Sporttreiben macht doppelt Spaß! Und hält fit!
Kurz zu den Lebensläufen der Mattenpädagogen:
Michael Schey: Abitur am Gymnasium Wertingen, Studium Pädagogik mit Schwerpunkt Soziologie an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Sportliche Erfolge: Braungurt in BJJ
Michael Matzner: Abitur am Gymnasium Wertingen, Studium Pädagogik mit Schwerpunkt Sportdidaktik an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Sportliche Erfolge: Schwarzgurt in BJJ, Deutscher Meister 2018, seit 2019 Mitglied/Athlet im deutschen Bundes-Kader.
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Weiterveröffentlichungen:

Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.meitinger | Erschienen am 07.12.2019
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