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Hafenromantik mitten in Marburg.

Marburg: Trojedamm | Kaum spürt man die ersten wärmenden Sonnenstrahlen, erwacht der Marburger Hafen zu buntem Leben. Schnell sind die Spuren des Winters beseitigt, da machen auch schon Schiffe mit und ohne Schaufelrad an der Landungsbrücke fest. Die Hafenspelunke hat geöffnet und zahlreiche hartgesottene Typen mit ihren Mädchen geben ihr Stelldichein, um das bunte Treiben im Hafenviertel zu beäugen. In der Ferne hört man die Schiffsglocke eines Kreuzfahrers läuten.

Marburg, das Tor zur Welt, so könnte man träumen. Gerade aus dem ersten Nickerchen im Freien erwacht, entpuppt sich der Hafen als der alte Bootsverleih unten an der Lahn, die Landungsbrücke als der Bootssteg mit seinen bunten Tret- und Ruderbooten. Die Hafenspelunke ist immer noch das gemütliche Bistro am Ufer, in dem man vor einer Stunde einen sonnigen Platz gefunden hatte.

Aus der Traum auch vom Kreuzfahrtschiff – vom Rathaus schlägt’s gerade fünf. Es wird wieder frisch, Zeit zu gehen, zahlen bitte.
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Oberhessische Presse | Erschienen am 14.04.2010
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Hans-Rudolf König aus Marburg | 05.04.2010 | 22:28  
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Hans-Christoph Nahrgang aus Kirchhain | 05.04.2010 | 23:13  
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Horst Becker aus Wohratal | 06.04.2010 | 00:47  
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Axel Haack aus Freilassing | 06.04.2010 | 02:37  
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Karl-Heinz Töpfer aus Marburg | 08.04.2010 | 00:08  
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