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SV Engelbostel steuert gegen Demographischen Wandel

Mathias Böttcher, Sigrid Nötzel, Petra Wagner, Sigfried Haster, Stephan Götze, Günther Langrehr, Rolf Vogt, Olaf Kösel
Die Jahreshauptversammlung des Schützenverein Engelbostel begann der Erste Vorsitzende Rolf Vogt mit Worte des Dankes an alle Mitglieder, die erst durch ihren Einsatz das Vereinsleben ermöglichen. Daran knüpfte Langenhagens 1.Stadträtin Frau Gotzes-Karrasch als Vertreterin der Stadt in ihren Grußworten an und betonte besonders die Pflege des Brauchtums und der Tradition durch Schützen. Auch der 2.Ortsbürgermeister Mike Scheer sowie der Kreisoberschützenmeister Mathias Böttcher hoben das Ehrenamt hervor. Im Vorstand des Kreisverbands werden alleine 5 Positionen durch Engelbosteler Mitglieder besetzt, betonte Böttcher.

Nach den Berichten der einzelnen Abteilungen ehrte Hauptmann Vogt Mathias Böttcher mit der Nadel in Bronze und Olaf Kösel in Silber für ihre besonderen Verdienste. Danach ehrte Böttcher im Auftrag des Deutschen Schützenbund Mitglieder für ihre Vereinszugehörigkeit. Die Nadel in Silber für 15 Jahre erhielt Petra Wagner, Sigrid Nötzel und Stephan Götze und Sigfried Haster Junior für 25 Jahre. Rolf Vogt bekam für 40jährige Zugehörigkeit die Nadel in Gold und Günther Langrehr für 60 Jahre die goldene Ehrennadel.

Nun folgte die Neuwahl des geschäftsführenden Vorstandes mit Ausnahme des 2.Vorsitzenden, der die Wahl dann vornahm. Alle Vorstandsmitglieder wurden auf Grund ihrer hervorragenden Arbeit im Amt bestätigt.

Ein weiterer Schwerpunkt der Versammlung wurde in die Satzungsänderung gelegt. Die letzte Änderung ist aus dem Jahr 1994 und muss nun unbedingt Zeitgemäß angepasst werden. Die Neuvorlage des Vorstandes ist durch Einwände einiger Mitglieder so nicht akzeptiert worden und das nachgebesserte Exemplar soll auf einer außerordentlichen Generalversammlung neu zu Abstimmung kommen.

Der Antrag einiger Schützen den halbierten Jahresbeitrag für Mitglieder die das 70. Lebensjahr vollendet haben, auf die volle Höhe herauf zu setzen, lies kurz die Gemüter aufschäumen. Zudem forderte der Antrag die Abschaffung üppiger Präsentkörbe für Jubilare. Doch nachdem Fakten des Schatzmeisters und das Durchschnittsalter der Mitgliedschaft ( die etwas über 60 Jahre liegt) bekannt wurde, haben die meisten der Versammelten eingesehen, dass der Verein in naher Zukunft so nicht mehr Handlungsfähig ist. Alle Mitglieder die dieses Jahr ihren 70. Geburtstag feiern, werden weiterhin den vollen Beitrag zahlen. Alle Älteren behalten ihren Status.
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