Ein Tag „Wilder Westen“ beim MTV in Engelbostel.

„Western-Village“ auf dem MTV Gelände.
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Zum 4. Mal das Western-Event beim MTV, im Rahmen der Aktion Pferdestärken Langenhagen.
MTV Engelbostel-Schulenburg

„Der wilde, wilde Westen fängt gleich hinter Hamburg an“, so singen „Truckstop“ in ihrem Country-Song. Auch in Engelbostel konnte man echtes Westernfeeling erleben. Denn unser Verein veranstaltete am Sonntag, 02. September zum vierten Mal das Fest.“Westernvillage“ war bereit, die Besucher ab 11:00 Uhr zu empfangen. Gut über 1000 Gäste folgten der Einladung. Die hohe Besucherzahl war das Ergebnis der umfangreichen Werbeaktion im Vorfeld und wurde darüber hinaus durch bestes „Kaiserwetter“ begünstigt. Wer noch einen Cowboyhut brauchte oder sein „Western-Outfit“ ergänzen wollte, konnte diese Artikel im Country & Western Store kaufen.
Es war ein gelungenes Fest für die ganze Familie mit attraktiven Aktionen und viel Countrymusik. Die Kinder konnten jede Menge ausprobieren und anschauen. Beim Bullenreiten nahmen Jungen und Mädchen die Herausforderung an, sich so lange wie möglich auf dem störrischen Bullen zu halten und dabei noch eine gute Figur abzugeben. Aber letztendlich landete jeder auf dem Luftkissen. Bei dem „Schatz im Silbersee“ wuselten die Kinder mit Sieb und Eimer im Wasserbecken herum, um die begehrten Goldnuggets zu finden. Auch beim Hufeisenwerfen waren Zielgenauigkeit und Geschicklichkeit gefragt. Eine Kuh zu melken ist auch nicht so einfach, stellten die Kinder fest. Wer bei diesen Aktionen den Tag über die meisten Punkte gesammelt hatte, durfte sich als Belohnung über MTV-Shirts freuen. Kinder, die einmal Bekanntschaft mit Pferden machen wollten, hatten die Möglichkeit auf Ponys oder Pferden zu reiten. Sie fühlten sie sich dann wie kleine Cowboys(girls) oder Indianer. Auch die angebotenen Kutschfahrten fanden viel Anklang. In der Hüpfburg herumzutoben war für die kleinsten Besucher das größte Vergnügen. Wer sich Schmuck, eine Perlenkette z.B., basteln wollte, hatte die Gelegenheit dazu.
Den ganzen Tag über gab es attraktive Westernshows im Halbstunden-Takt. Bekannte Akteure dieser Szene präsentierten teils hockkarätige Vorführungen. Westernreiten und Indianershow waren die Höhepunkte. Aber auch die übrigen Vorführungen wie Voltigieren, Squaredance, Line-Dance fanden großen Zuspruch.
Die Voltigier-Abteilung des RVC Wedemark trat in 3 Gruppen auf. Die „Voltizwerge“ zeigten ihre Kunststücke auf ihrem Pferd, einem „Irish Tinker“. Die Voltigier-Mädchen der A- und L-Gruppen balancierten elegant und graziös auf einem pferdeähnlichen Holzbock. Die Square Couples aus Langenhagen führten Beispiele aus ihrem Tanzrepertoire nach Musik von Johnny Cash, John Denver, etc. vor. Der Caller“ gibt eine von etwa 70 existierenden Figuren in beliebiger Reihenfolge an. „Im Faltblatt der Square Couples ist zu lesen, dass der Tanz eine ca. 200 Jahre alte Geschichte aufweist und bis zu den Anfängen der Besiedelung Amerikas zurück führt. Linedance ist eine andere Art des Formationstanzes. Dies zeigten uns die Nashville Linedancer aus Hannover. Ebenfalls zu Country Musik tanzt zwar jeder für sich aber wiederum doch alle gemeinsam. Im Gegensatz zum Square Dance werden die Tanzschritte nicht während des Tanzens angesagt, sondern die Schrittfolgen sind vorher festgelegt. Wer Lust aus dem Publikum hatte, konnte sich in die Gruppe einreihen und mittanzen. Als weitere Hauptattraktion kündigte Moderator H.-H. Roggendorf die Westernreitergruppe Lo Castro aus Schulenburg an. Die Leiterin Klaudia Lo Castro erklärte während ihrer Vorführung, was das Westernreiten ausmacht und wie die Pferde ausgebildet sein müssen. Mit ihren Partnerinnen Julia Christina Hahn, Joya Rosseling und Annalena Haase demonstrierte sie anschaulich, wie ihre Pferde auf die Kommandos hören. Anschaulich führte die Reiterin vor, wie das Pferd auf Hindernisse reagiert, unwegsames Gelände überwinden und bei Bedarf auch rückwärts gehen kann. Weit angereist aus Mecklenburg-Vorpommern kam das Team Alexandra Krüger, um ihre Indianer-Amazonenshow vorzuführen. Gebannt verfolgten die Zuschauer den Geschichten einer Büffelzeremonie und die Waffenkunststücke am Boden und zu Pferd: Messer und Axtwerfen, Lasso drehen, mit der Bullenpeitsche Kerzen und Fackeln ausblasen und eine Zeitung halbieren, Sprünge mit dem Pferd über ein brennendes Hindernis und mit der brennenden Lanze Ziele treffen, waren die faszinierenden Vorführungen.
Essen und Trinken ( Chile con Carne, Gegrilltes und mehr ) konnte man an mehreren Buden und Ständen genießen. Luigis Eis und der Duft der Kaffeetafel lockte die Gäste an. Die Damen von der Gymnastikabteilung spenden und verkaufen seit Jahren frisch gebackenen Kuchen.
Bei einer großen Tombola gab es als Hauptgewinn ein Damen-Fahrrad zu gewinnen.
Als die Country-Band Derrringer aus Langenhagen die Instrumente anstimmte, war das „Western-Feeling“ komplett. Aus ihrem Repertoire spielten sie jede Menge Klassiker der Countryszene. Front-Sängerin Heike Brunne war wie in den Jahren davor wieder in Hochform. Später am Abend übernahm der bekannte Countrysänger Hermann Lammers Meyer aus dem Emsland den musikalischen Part. Seit annähernd 40 Jahren hat er sich der traditionellen Countrymusic verschrieben. Hermann “the German” gehört zu den 15 meist gespielten Country-Sängern in den europäischen Country-Radio-Charts.Mit Gitarre und rauchiger Stimme unterhielt er die Gäste bis in den Abend hinein mit bekannten Songs. . Das Lagerfeuer erhellte die Gesichter der lauschenden Zuhörer.

Bürgerreporter:in:

Hartmut Dietzsch aus Langenhagen

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