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Allerheiligen – Der Tod gehört zum Leben

Ein Tag der Ruhe und Stille, des Denkens und Gedenkens an die Verstorbenen. Tage vorher schon, jeder Grabbesitzer verkünstelt sich, will einen Blickfang schaffen, will gelobt werden doch das schönste Grab zu haben. Die Lebenden möchten die Gedenkstätte ihrer Verstorbenen zu einem Schmuckstück gestalten. Denn am Tag Allerheiligen, nach Gottesdiensten und Gedenkandachten werden alle diese Gräber besucht, bewundert, kritisiert. Aber es fließen auch Tränen, am frischen Grab von den kürzlich Verstobenen. Jedoch vielleicht haben all jene es besser, die von uns gegangen sind, dennoch fehlen sie hier. Keiner hat es in der Hand, weder der arme Bettler am Straßenrand noch der Reiche, der nicht mehr weiß wohin mit seinem Geld. Keiner weiß wann die letzte Stunde geschlagen hat.

Wenn das Lebenslicht erlischt

Es ist ein trüber herbstlicher Tag
Und einer, den man nicht so gerne mag.
Man erinnert sich zu sehr daran
Was doch alles so geschehen kann
Und von heut auf morgen nicht mehr ist
Weil das Lebenslicht einfach erlischt.

Der Tod überrascht oft sehr oft
Und holt einen ein ganz unverhofft.
Gestern noch freudig und fidel
Kann morgen schon sein die arme Seel
Weil es einfach der Zeitpunkt ist
Wo das Lebenslicht einfach erlischt.

Keiner weiß was der nächste Tag
Für einen, einen jeden bringen mag.
Viele sterben noch so arg jung
Mitten aus dem Leben das voller Schwung
Was für Hinterbliebene sehr traurig ist
Wenn einfach so das Lebenslicht erlischt.

Ob man nun arm ist oder reich,
Ein armer Bettler oder reicher Scheich,
Geht man erst mal den letzten Schritt
Nimmt da auch keiner seinen Reichtum mit
An dem man doch so noch gehangen ist
Wenn dann das Lebenslicht erlischt.

Wenn der „Boadlkramer“ promt
Aus dem Nichts ganz einfach kommt
Ob du krank bist oder gesund
Nimmt er dich mit aus dem einen Grund
Weil einfach die Zeit gekommen ist
Wo nun dein Lebenslicht erlischt.

©by Luis Walter / 01.11.1013

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2 Kommentare

Schön deine Gedanken hier zu lesen.

Ein wunderbares Gedicht zum Tod.

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