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St. Johanniskirche in Misburg endlich nach langer Sanierungszeit wiedereröffnet.

Einzug in die Kirche. Pastor Andreas Pasewark, Hans-Jürgen Limberg, Gerald Duffing und Pastor Rüdiger Sossna.
 
Auf unserem Foto: Superintendentin Dr. Petra Bahr, Pastor Sossna, Pastor Pasewark, Hans-Jürgen Limberg.
Hannover: St. Johanniskirche | Die Johanniskirche in Misburg wurde am 18. September 1904 feierlich eingeweiht. Die Festpredigt hielt Pastor Mercker. Generalsuperintendent Dr. Schuster aus Hannover nahm die Weihe der Kirche vor. Das war vor 113 Jahren.
2009 kam die schreckliche Nachricht für alle, dass das Gotteshaus einsturzgefährdet sei. Es folgten Jahre der Planung, der Sorge um die Finanzierung und der Sanierung.
Am 3. Dezember 2017 (1. Advent) wurde mit einem feierlichen Gottesdienst die Johanniskirche wiedereröffnet. Viele Bürger sind gekommen, um zur feierlichen Eröffnung dabei zu sein.
Die Johanniskirche war so voll, wie sonst nur an Weihnachten, als Pastor Andreas Pasewark den Gottesdienst eröffnete. Anschließend predigte die Superintendentin Dr. Petra Bahr.
Neben den vielen Gemeindemitgliedern waren auch geladene Gäste dabei. Darunter der Architekt Constantin Anastasiou, der die Renovierung des Kirchengebäudes überwacht hatte.

Endlich wird die Kirche wieder mit Leben gefüllt.

Die Pastoren Rüdiger Sossna und Andreas Pasewark sowie der Vorsitzende des Kirchenvorstands Hans-Jürgen Limberg gaben in ihren Ansprachen ihrer Freude darüber Ausdruck, dass die Kirche nun endlich wieder mit Leben gefüllt werden kann. Sie dankten vor allem auch den vielen Handwerkern.
Der Vorsitzende des Kirchenvorstands, Hans-Jürgen Limberg, zeigte ein unermüdliches Engagement bei der Sanierung. Als Dank für seinen großen Einsatz überreichten ihm Pastor Pasewark und Pastor Sossna zum Schluss des Gottesdienstes ein großes Bild der Johanniskirche.

Die Bruderschaft der Mudzborgh stiftete eine große Kerze
für den Altar.

Feierlich zog auch die Bruderschaft der Mudzborgh in die frisch renovierte Kirche ein. Sie spendete eine große Kerze, die sich Pastor Pasewark gewünscht hatte und die nun neben dem Altar ihren Platz gefunden hat. Canciller Wolfgang Illmer von der Bruderschaft bekam die Gelegenheit, der Gemeinde die Bruderschaft zu erklären. Er sagte:

„Hochverehrte Frau Landessuperintendentin Dr. Petra Bahr, verehrter Pastor Pasewark und Pastor Sossna, sehr geehrter Herr Limberg samt Kirchenvorstand, liebe christliche Gemeinde,
heute ist ein denkwürdiger Tag im Jubiläumsjahr 500 Jahre Reformation Martin Luther.
Unsere Johanniskirche erstrahlt wieder nach einer langen Sanierungsphase im neuen Glanz. Dazu gratuliert die Bruderschaft der Mudzborgh sehr herzlich und stiftet eine Kerze für den Altar. Möge das Licht dieser Kerze den heiligen Weg zu Jesus strahlen und Gottes Frieden verbreiten.
Zur Erklärung: Wir, die älteste Bruderschaft Deutschlands sind Christen, im Dienste des Heiligen Apostel Jakobus und wurden im Jahr 1182 durch den Herzog der Sachsen, Heinrich der Löwe, in der Kapelle der Mudzborgh gegründet. Unser Gründer, Heinrich der Löwe ist am 6. August 1195 gestorben und im Braunschweiger Dom begraben. Neben ihm seine Gattin Mathilde, die Tochter des englischen Königs Henry II. von Plantagenet.
Die Festung Mudzborgh - das heutige Misburg - wurde durch Kaiserin Theophanu in einem Gespräch am 25. Dezember 983 im Kloster Corvey geplant und im Zeitalter der Ottonen im Jahr 1013 durch Bischof Bernward von Hildesheim errichtet. Unsere Mission, unser Weg, ist die Ökumene. Wir stehen zur Wiedervereinigung der christlichen Kirchen. Sie ist heute wichtiger als je zuvor, um die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu meistern. Wir müssen unbedingt zurück an die Wurzeln der Christenheit und alle gemeinsam die Worte Jesu befolgen. Wir wollen das Kulturerbe Misburgs ins Gedächtnis rufen und aufleben lassen. Dazu gehört die Johanniskirche, 1904 in Misburg gebaut, mit ihrer langen Geschichte als wichtiger Teil dazu.
Die Bruderschaft war bereits in diesem 500. Jubiläumsjahr an der Marktkirche in Hannover, sie ist dem heiligen Apostel geweiht und wir haben Martin Luther für seine Reform gedankt, die damals sowie auch heute ganz wichtig für die weitere Entwicklung des Glaubens in der christlichen Kirche gewesen ist. Seit 113 Jahren ist die Johanniskirche ein Haus für die Christen in Misburg. Ein Gotteshaus unserer Gemeinde. Möge Gott uns dieses Gotteshaus, im Sinne unseres Herrn Jesus Christus lange erhalten.
Die Bruderschaft wünscht der heutigen Feier einen guten und friedlichen Verlauf mit Gottes Segen.“

Der Gottesdienst wurde musikalisch begleitet von den Chören der Gemeinde sowie dem Posaunenchor. Anschließend fand ein Empfang in der Kirche statt, den viele Gemeindemitglieder nutzten, um miteinander ins Gespräch zu kommen und sich über die „neue“ Kirche zu informieren.
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