Musicaldarstellerin wäre toll

Streitel

Die 11-jährige Patricia Streitel aus Ichenhausen tanzt für ihr Leben gern. Sie trainiert in der Tanztalentschmiede von Michaela Majsai. In der „B&G Dance Company“ des VfL Günzburg werden unterschiedliche Tänze einstudiert und verschiedene Choreographien ausprobiert. Das Tanztraining hat sich für Patricia Streitel gelohnt: Das „VfL-Küken“
wurde für die ZDF-Kinderserie „Tanzalarm“ entdeckt und erhielt einen Vertrag über 7 Folgen. Unser Redakteur Joachim Meyer besuchte Patricia Streitel und sprach mit ihr über ein Leben als Kinderstar, denrichtigen Musikgeschmack und Traumberufe.

günzburger: Patricia, Du kommst gerade aus der Schule und musst in einer Stunde schon wieder zum Tanztraining. Wird Dir der Stress nicht manchmal zu viel?
Patricia Streitel (lacht): Normalerweise hätte ich um 16:30 Uhr Training. Heute fällt das Tanzen aber aus, weil in der Halle eine Vogelausstellung ist. Da ich gerne tanze, ist es für mich kein Stress.
günzburger: Wie wurdest Du für die ZDF-Kinderserie „Tanzalarm“, die im
Kinderkanal ausgestrahlt wird, entdeckt?
Patricia Streitel: Ich werde schon seit drei Jahren von einer Agentur betreut. Letztes Jahr wurde ich zu einem Casting eingeladen. Dort musste man „vorsingen“ und „vortanzen“. Am Abend kam dann ein Anruf und mir wurde mitgeteilt, dass sie mich für die Serie haben wollen.
günzburger: Das Auswahlverfahren war aber sicherlich doch ganz schön hart. Gegen wie viele Konkurrenten musstest Du Dich durchsetzen?
Patricia Streitel: Natürlich wurden nicht alle genommen und ich habe mich
sehr gefreut, das ich ausgewählt wurde.
günzburger: Der Serie „Tanzalarm“ liegt ein außergewöhnliches Konzept zugrunde. Mehrere „tanzwütige“ Kinder „überfallen“ Erwachsene in ihrem beruflichen Umfeld und „zwingen“ sie zum Mittanzen. Von wem stammte die Idee, eine derartige Serie ins Leben zu rufen?
Patricia Streitel: Die Idee stammt vom Kinderliedermacher Volker Rosin, der
dieses Konzept schon vor zwei Jahren zusammen mit dem ZDF-KiKa entwickelthat. Zwei Staffeln sind bereits gelaufen.günzburger: Wie anstrengend waren für Dich die Dreharbeiten?
Patricia Streitel: Zuerst gehen wir nach Ismaning ins Tonstudio. Dort wird das Lied aufgenommen. Mit der Tanzlehrerin studieren wir dann eine zu dem Lied passende Choreographie ein. Anschließend wird gedreht. Die Dreharbeiten sind zwar ein bisschen anstrengend, machen mir aber auch sehr großen Spaß. Ich verstehe mich auch prima mit meinen Kollegen.
günzburger: Ist bereits eine Fortsetzung der Serie geplant?
Patricia Streitel: Das weiß ich nicht, aber im Sommer gehen wir noch auf Tournee. Der Kinderkanal veranstaltet Sommerfeste und Sommerhitparaden, bei denen wir dann auftreten. Die Weihnachts-CD ist bereits als KiKa-Sampler veröffentlicht, eine eigene „Tanzalarmkids“-CD ist in Bearbeitung und soll im Sommer rauskommen.

Interview: Joachim Meyer, Bilder: Bernd Aue
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2 Kommentare
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Cornelia Tippner aus Günzburg | 19.01.2007 | 15:29  
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chris gunga aus Neustadt am Rübenberge | 23.10.2008 | 18:29  
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