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CSU-Stadtratsfraktion erneuert Forderung nach einem neuen Standort für den Weihnachtsmarkt

Die CSU-Stadtratsfraktion zieht für Günzburg an einem Strang: 1. v.l. Fraktionsvorsitzende Stephanie Denzler, 4. v.l. Fraktionsgeschäftsführer Stefan Baisch, 8. v.l. Kulturreferent Günter Prasser
„Wir nehmen die Kritik der Bevölkerung und der Günzburger Vereine ernst (GZ berichtete) und fordern, den Weihnachtsmarkt zügig auf den Prüfstand zu stellen“, so die Vorsitzende der CSU-Stadtratsfraktion Stephanie Denzler. Der Günzburger Weihnachtsmarkt hat nach Auffassung der CSU-Stadtratsfraktion in der derzeitigen Form keine Zukunft, da man bei der Bevölkerung mit dem Namen und der Werbung eine Erwartungshaltung erzeuge, die bei Weitem nicht erfüllt werden könne. Der Versuch, den Weihnachtsmarkt auf den Wätteplatz und die anschließenden Gassen zu verlegen, habe die Erwartungen nicht erfüllt. Durch die verstreuten Stände sei keine Markt-Stimmung aufgekommen.
Der Günzburger CSU-Ortsverband und die Fraktion fordern seit Jahren eine Verlagerung des Weihnachtsmarktes in den Dossenberger Hof, um die Attraktivität und die Atmosphäre zu verbessern. Diese Forderung werde nach der diesjährigen Erfahrung bestärkt. Für den Fall aber, dass es zu keiner Standortverlagerung und einer qualitativen Steigerung des Weihnachtsmarkts komme, ist die CSU-Stadtratsfraktion dafür, den Markt einzustellen. „Die 10.000-15.000 Euro, die eingespart werden könnten, wären dann vernünftiger in andere Pro-jekte und Events in der Stadt investiert. Wir müssen als Günzburger nicht alles können“, so der Geschäftsführer der CSU-Stadtratsfraktion Stefan Baisch.
Der Kulturreferent des Günzburger Stadtrats, Günter Prasser, betont, dass es sehr erfolgrei-che Projekte in der Adventszeit in der Altstadt gebe, wie die Sternennacht oder der Nikolausmarkt, die wirklich überregional anerkannt sind und auf einem guten Miteinander und der Beteiligung von Wirtschaftsvereinigung, Vereinen und Stadtverwaltung beruhen. Angesichts dieser Erfolge und dem bisherigen Misserfolg des Weihnachtsmarkts ist es nach Meinung der CSU-Stadträte an der Zeit, sich gemeinsam Gedanken auch darüber zu machen, ob nicht weniger mehr wäre
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