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Fantastisch: Das "Schneetreiben" der Stadt Gersthofen am 04.02.2017

Ein voller Erfolg war das erste Gersthofer "Schneetreiben" am 03.02.2017 in Berwang Rinnen. Hier die Sieger des Biathlon-Wettkampfs (Gabriela Grashei, Alexandra Grashei und Karl Winkler)
 
Auch Barbara Lamprecht und Monika Wörle fanden großen Gefallen an diesem gemeinsamen Skitag.
 
Schon auf dem Hinweg gab es gute Stimmung und Lacher: Hier Max Lenz bei der Sicherheitseinweisung in Bus 2!
Berwang (Österreich): Rastkopf | Am Samstag, den 04. Februar 2017 fand in Berwang das erste Gersthofer Schneetreiben statt. Gemeinsam organisiert von den vier Vereinen, die mit Wintersport zu tun haben, nämlich dem TSV Gersthofen Abteilung Alpin, dem CSC Batzenhofen, den Naturfreunden und dem Alpenverein (DAV) Sektion Gersthofen, wurde ein Ski- und Schneetag der Extraklasse angeboten. Ein toll organisiertes buntes Programm lockete mehrere hundert Teilnehmer an, die voll auf ihre Kosten kamen und durchwegs begeistert waren.
Doch der Reihe nach:
Da die Stadtmeisterschaft im Riesenslalom, die nun bereits viele Jahre durchgeführt wurde, in den letzten Jahren zunehmend Akzeptanzprobleme hatte, taten sich die vier Vereine zusammen und schmiedeten an einem Plan, um diese Veranstaltung attratkiver zu machen.
Sehr schnell kristalisierte sich heraus, dass man neue Interessenten nur dadruch gewinnen kann, dass man das eigentliche Rennen um viele andere Wintersport-Angebote ergänzt.
Tatkräftig unterstützt vom ersten Bürgermeister Michael Wörle traf sich ab Frühjahr 2017 regelmäßig ein Organisationsteam, bestehend aus Vertretern der vier beteiligten Vereine.
Das Ergebnis der Planungen lag dann im November in Form eines ansprechend gestalteten Flyers in den Briefkästen aller Gersthofer Haushalte:
Man hatte die Qual der Wahl zwischen Schneeschuhtouren mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, einer Skitour, je zwei Skisafaris für Erwachsene und Kinder, Freestyle/Freeride, dem eigentlichen Skirennen für jedermann, einer Einführung in die Lauftechnik von Biathlon, Biathlon für jedermann oder einem Renntraining. Dieses attraktive Angebot sollte noch ergänzt durch eine Schneebar, einer Siegerehrung, einer Show der Vereine und einer Apres-Ski-Bar ergänzt werden.
Abgerundet wurde dies noch dadurch, dass die eigentliche Veranstaltung selbst kostenfrei war und die Busplätze mit 10 Euro sehr preisgünstig waren.
Dieses sehr runde Angebot führte dazu, dass der Ansturm auf den Schneetag und die Busplätze so hoch war, dass auch die letzten Zweifler verstummt sind. Weit vor dem Anmeldeschluss mussten Interessenten bereits abgewiesen werden, da die maximale Teilnehmerzahl überschritten war.
Diese überraschende Resonanz führte natürlich zu einem erhöhten Planungsaufwand bei den beteiligten Vereinen. Alleine die 450 Busfahrer mussten untergebracht werden, so dass bei drei Busfirmen Busse bestellt und organisiert werden mussten. An dieser Stelle gilt der Dank besonders an Frau Dagmar Walter von der Stadt Gersthofen, die dies mit viel Aufwand hervorragen organisierte.
Für die Bewirtung der Gäste mussten Zelte, Bierbänke, Getränke und Essen organisiert und bereitgestellt werden. Zudem musste geregelt werden, wie die vielen Gäste zu den für sie interessanten Angeboten geführt werden und wie die Gesamtorganisation am besten läuft.
Um dies zu regeln, fuhren am Tag vor dem Event mehrere Freiwillige aller vier Vereine auf die TSV-Hütte nach Rinnen, um noch letzte Punkte zu regeln und um am Schneetreiben-Tag selbst ab 7 Uhr morgens das Equipment aufzubauen.
Schließlich fuhren am 04. Februar 2017 acht gut gefüllte Busse in Richtung Rinnen. Die Stimmung war bereits am Hinweg gut, so sorgten beispielsweise in Bus 2 die drei Busführer Max Lenz, Max Poppe und Max Alt mit witzigen Durchsagen für Heiterkeit.
Zusätzlich fuhren viele Teilnehmer auch mit dem eigenen Fahrzeug an, so dass sich am Rastkopf-Lift in Rinnen geschätzte 600 Gersthofer auf einen schönen Schneetag freuen konnten.
Die Aufteilung der Teilnehmer auf die einzelnen Angebote klappte dafür, dass es sich bei diesem Tag um eine Premiere handelt und die Beteiligten noch keine Erfahrung mit solchen Großereignissen hatten, überraschend gut.
So nahmen beispielsweise alleine am Schneeschuhlauf über 80 Interessierte teil. Hierfür mussten von mehreren Quellen Schneeschuhe ausgeliehen werden.
Am Skirennen nahmen mit 71 Teilnehmern ebenfalls deutlich mehr als an den Stadtmeisterschaften der vergangenen Jahre teil.
Auch die anderen Angebote wurden gut angenommen. So versuchten einige sich erstmalig am Biatlon, einem Angebot, das vom ersten Bürgermeister Michael Wörle persönlich betreut wurde.
Gegen 15 Uhr fanden die Teilnehmer der Angebote dann am zentralen Sammelpunkt rund um die Alpin-Bar ein. Die stimmungsvolle Musik, die "DJ Fränky" auflegte, machte bereits Vorfreude auf den Abend.
Das Gersthofer Schneetreiben fand auch bei der örtlichen Politik in Berwang und Rinnen entsprechende Aufmerksamkeit, so dass sogar der Berwanger Bürgermeister Dietmar Berktold kam und seine Grußworte sprach.
Erster Bürgermeister Michael Wörle nahm gemeinsam mit Dagmar Walter und den beiden Conferenciers Max Lenz und Max Poppe die Siegerehrung vor. Sieger bei den Männern wurde Michael Grashei, bei den Frauen Sandra Braun. Herzlichen Glückwunsch!
Eine kleine Überraschung gab es bei Biathlon: Obwohl alle Teilnehmer in einer einzigen Klasse starteten, siegte die 10-jährige Gabriela Grashei vor ihrer Mutter Alexandra Grashei und Karl Winkler. Und das, obwohl sie noch nie zuvor ein Gewehr in der Hand hatte.
Nach der Siegerehrung stieg die Stimmung auf der Apres-Ski-Party richtig an: Angeheizt durch die Partymusik von "DJ Fränky" kamen alle in beste Laune. Es wurde getanzt, geschunkelt oder eine Polonaise gebildet. Kaum einer konnte sich der ausgelassenen Stimmung entziehen.
Eines der Höhepunkte war noch eine Skiperformance, die die beteiligten Vereine gemeinsam vorführten. In überraschend synchroner Formation fuhren die Skilehrer und Könner aller vier Vereine über die von allen einsehbare Piste, beleuchtet von stimmungsvollen Fackeln.Später wurden die Teilnehmer sogar noch mit einem Feuerwerk überrascht, das die Gemeinde Berwang hierfür stiftete.
So war es fast schade, dass die Busse um 19 Uhr aufbrachen. Allerdings nahmen die Teilnehmer die Feierstimmung mit auf die Heimfahrt, so dass auch dort noch gute Laune herrschte.
Angekommen am Festplatz in Gersthofen waren sich alle einig, dass das erste Gersthofer Schneetreiben eine rundum gelungene Sache war und eine Wiederholung trotz des hohen Aufwands wünschenswert ist.
An dieser Stelle gilt es Dank zu sagen bei allen Beteiligten: Den Aktiven der vier austragenden Vereine, die hohen Aufwand in die Planung und Durchführung gesteckt haben. Beim ersten Bürgermeister Michael Wörle, der diesen Tag so umfangreich unterstützte, bei "DJ Fränky", der für die gute Stimmung auf der After-Ski-Party sorgte und nicht zuletzt bei Dagmar Walter von der Stadt Gersthofen, die viel Arbeit in die Organisation der Veranstaltung steckte!
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Weiterveröffentlichungen:

Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.gersthofer | Erschienen am 04.03.2017
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