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Die undendliche Geschichte zum Fall des Bundespräsidenten- oder wer ist mächtiger...Drohen uns nun kompromittierende Fotos zur politischen Willensbildung?

Drohen uns nun kompromittierende Fotos zur politischen Willensbildung?
Kontekst aus : die erle 2012-

Dieses neutrale politische Magazin- titelte wie folgt.
Man muss nur genau lesen und man weiss- das die Fallstricke alle
ausliegen- Gut- das man selbst nicht in der Situation ist, die
noch vor Jahren keiner so beurteilt hätte....Die neuen "Machthaber-
warten in sicherer Entfernung... und erfreuen sich am Fall.....!


Die Negativschlagzeilen um den Bundespräsidenten mehren sich geradezu stündlich. Dabei weitet sich die Betrachtung auf Christian Wulffs Familie aus. Erste Andeutungen über längst kursierende Informationen, die die Gattin des Bundespräsidenten kompromittieren, finden über das Flensburger Tageblatt den Weg in die Öffentlichkeit...
Seltene Übereinstimmung in den Leitkommentaren der Republk. Der Bundespräsident ist derart in Frage gestellt, daß man sich kaum eine würdige Weiterführung des Amtes vorstellen kann. Eine vergleichbare Ablehnung hat wohl bisher kein deutscher Präsident erfahren. Gleich wie die Wahrheitsfindung in seinen Privatangelegenheiten ausgehen wird, nun droht weiteres Ungemach von der Straße. Ein Präsident, der das Material liefert, von dem die Boulevardpresse lebt? Das Flensburger Tageblatt deutet nun an, was uns wohl in Kürze an unfreiwilliger Unterhaltung geboten wird. Sie schreibt:" "Bild" wird nicht aufhören, bevor Wulff weg ist. Schon wird von kompromittierenden Fotos berichtet, die die Redaktion von der Frau des Bundespräsidenten besitze. Auch das ist in Medienkreisen nicht neu. Aber jetzt zählt jede Munition, um das Staatsoberhaupt weich zu schießen. Es hat sich in dieser Affäre selbst entblößt." Ist der Bundespräsident nun offensichtlich erpressbar? Familie Wulff mit Sternsingern und zeitgleich kompromittierende Fotos? Selbst wenn es ein Privatkrieg zwischen Herrn Wulff und "Bild" gibt und "Bild" ja nun einen Ruf in Sachen Umgang mit kompromittierenden Daten hat, zeigt dies nur die Abhängigkeit von Amt und Person. Und damit stellt sich der Gesellschaft und nicht dem jeweiligen Amtsinhaber die entscheidende Frage. Wie halten wir es mit den Trägern öffentlicher Ämter? Da diese aus dem Volke heraus in Wahlentscheidungen in ihre Ämter gelangen, nehmen sie ihre Biografien mit. Einschließlich der dunklen Flecken und Eigenschaften, die ihnen zueigen sind. A priori sind dann posthume Bewertungen instrumentalisierbar, wir nennen dies dann Erpressbarkeit. Wollen wir Ämter, die eine besondere "Reinheit" implizieren, dann gäbe es nur zwei extreme Lösungen. Die Wahl der wie immer gearteten "Besten", wie sie schon frühen Philosophen vorschwebte, oder den gesellschaftlichen Konsenz, daß Fragen zur Person in der Amtsführung zum Tabu erklärt. Beides problematische Überlegungen ohne pragmatische Aussagekraft. Denn wer will wen nach welchen Ansprüchen prüfen, bevor er ein Amt bekleidet? In der zweiten Variante sind andere Ansprüche entgegenstehend, die Informationsfreiheit und das Recht der Abwahl. Wir kennen andererseits den Schutz Gewählter vor dem juristischen Zugriff, der aber durch das Parlament aufgehoben werden kann. Und wenn man dann ernsthaft den zu tabuisierenden Bereich um einen Amtsträger bestimmen wollte, auf wen erstreckt er sich dann? Wäre damit bereits ein ganzer Familienclan vor der öffentlichen Beachtung geschützt? Es geht also um mehr, als die bloße Frage wie Herr Wulff als Privatmann seinen Lebensstil organisierte. Da mögen sich noch einige fragliche Dinge ans Licht der Öffentlichkeit zerren lassen, was wir aber auf keinen Fall gebrauchen können, sind halbseidene Seifenopern aus dem Vorleben einer Präsidentengattin. Die Mentalitäten zwischen Paris und Berlin sind da eher unterschiedlich. Er hat nun die Qual der Wahl, als Bundespräsident gegen die Mehrheit der Presse und Meinungsbildung anzukämpfen, oder mit erhobenem Kopf den Rückzug in die Privatheit des Herrn Wulff zu vollziehen. Menschlich verständlich wäre letztere Variante und sicher würdiger, als einen moralisch ungleichen Kampf aufzunehmen. Aus der Fülle der von ihm gelegten Spuren läßt sich kaum ein rechter Pfad entwickeln.



siehe:
http://tinyurl.com/83tt6yc
www.dieerle.de
Sie finden die Mitteilung / Bericht in der Erle unter

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