Die Brunnen in Rom

Der Vier-Ströme-Brunnen (Fontana dei Quattro Fiumi) wurde 1651 von Bernini im Zentrum der Piazza Navona errichtet. Er trägt einen Obelisken und repräsentiert die damals bekannten vier Kontinente anhand ihrer großen Ströme: die Donau für Europa, der Nil für Afrika, der Ganges für Asien und der Río de la Plata für Amerika. In Lyon steht ein sehr ähnlicher Brunnen von Bernini. Weitere Brunnen auf der Piazza Navona sind die Fontana del Moro und der Neptunbrunnen.

Der Najaden-Brunnen (ital.: Fontana delle Naiadi) ist ein 1901 eingeweihter Brunnen auf der Piazza della Repubblica (ehemals Piazza dell'Esedra) in Rom.


Am Fuße der Spanischen Treppe befindet sich der Barcaccia-Brunnen (Fontana della Barcaccia) von Pietro Bernini, dem Vater von Gian Lorenzo Bernini. 1627 bis 1629 baute Bernini senior den Brunnen in Form einer sinkenden Barke, um – so die Legende – an das Tiberhochwasser von Weihnachten 1598 zu erinnern, bei dem eine Tiberbarke hier strandete. Tatsächlich löste der Künstler auf diese Weise ein technisches Problem: der Wasserdruck war zu niedrig, um einen höheren Brunnen zu speisen.


Der Trevi-Brunnen, italienisch Fontana di Trevi, ist der populärste und mit rund 26 Meter Höhe und rund 50 Meter Breite größte Brunnen Roms und einer der bekanntesten Brunnen der Welt.

Er wurde 1732 bis 1762 nach einem Entwurf von Nicola Salvi im spätbarocken, im Übergang zum klassizistischen Stil, im Anschluss an den Palazzo Poli erbaut. Er ist eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Roms.


Dianabrunnen

Dieser Brunnen zeigt eine mit einem langen Kleid bekleidete Frau, bei der allerdings die rechte Brust entblößt ist. Sie stützt sich mit ihrem rechten Arm auf einen Felsen, aus dem Wasser strömt (Wasserspeier). In ihrer linken Hand hält sie einige Feigen. Es ist der einzige der Vier Brunnen, der nicht in einer eigenen Nische mit Rückwand platziert ist. An der Hauswand im Hintergrund sind aber steinerne Verzierungen mit Pflanzenmotiven angebracht.


Junobrunnen

Auch der Junobrunnen zeigt eine Frau, die ein wallendes Kleid trägt. Sie stützt ihren linken Arm auf einen Löwenkopf (dessen Maul als Wasserspeier dient), ihre rechte Hand ruht auf ihrem Knie. Über und hinter ihr wachsen eine Palme und üppige Weinreben, neben ihr ist eine mit den Flügeln schlagende, schnatternde Gans zu sehen
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Manfred W. aus Nebra (Unstrut) | 23.01.2022 | 08:59  
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