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Martin Kastler beim Bürgergespräch am europapolitischen Abend der CSU Peterswörth

  Nicht nur die Vorbereitung des Bürgergesprächs mit Martin Kastler, MdEP sondern auch die Behandlung aktueller Fragen standen im Mittelpunkt der Vorstandssitzung der CSU Peterswörth. Beim europapolitischen Abend am 29. Juli um 19.00 Uhr im Bürgersaal setzt der Ortsverband seine Veranstaltungsreihe „Europaabgeordnete vor Ort“ auch in diesem Jahr fort, darauf wies Vorsitzender Walter Kaminski hin. Dabei ist es dem Ortsverband immer ein besonders Anliegen, im Vorfeld der Veranstaltung das Gespräch mit gesellschaftlichen Gruppen zu führen. Damit setzt, betonte Vorsitzender Kaminski, die CSU Peterswörth ein deutliches Zeichen, dass „näher am Menschen“ mehr als ein Slogan der Partei ist.

So wird der sozial- und entwicklungspolitische Sprecher der CSU Gruppe im Europäischen Parlament Martin Kastler bereits um 17.00 Uhr die Heimatstube der Sudetendeutschen Landsmannschaft Ortsgruppe Gundelfingen besuchen. Kastler ist u.a. seit 2010 Bundesvorsitzender der Ackermann-Gemeinde, die 1946 von Katholiken aus dem Sudetenland gegründet wurde. In der Heimatstube findet dann auch eine Gesprächsrunde mit Vertretern des Dekanatsrates Dillingen und der ökumenischen Gruppe ALG III (Arbeit-Leben-Glaube) statt. Dabei wird neben sozialpolitischen Fragen die erste europäische Bürgerinitiative zum Sonntagsschutz eine zentrale Rolle spielen.

Intensiv beschäftigte sich der Vorstand der CSU Peterswörth mit der Energiepolitik. Für den Ortsverband gilt es trotz aller verständlicher Euphorie über die Energiewende, die Probleme und Nebenwirkungen nicht aus dem Auge zu verlieren. Dabei sind für den Vorstand Fragen z.B. des Klimaschutzes, des Zielkonfliktes Nahrungsmittel oder nachwachsende Rohstoffe zur Energiegewinnung, Abhängigkeiten von Gaslieferanten ebenso von Bedeutung wie die Bezahlbarkeit des Stroms und die Auswirkungen auf den Preis industriell erzeugter Güter gesehen werden müssen. Oder, dass es noch Jahrzehnte/Generationen dauern werde, bis die Atommeiler abgebaut sind, Zudem, so Vorsitzender Kaminski, ein globales europäisches Risiko mit den Atommeilern in den Nachbarländern auch für uns weiter bestehen bleibt.
Außerdem darf die ungeklärte Endlagerfrage mit Blick auf Gundremmingen nicht vergessen werden. Und bei allen Anstrengungen zur Energieeffizienz werde, so ist zu befürchten, der Strombedarf in Zukunft – Stichwort Elektroauto - nicht geringer werden. Trotzdem müssen die Chancen die in der Energiewende liegen genutzt werden. Chancen, die für den Ortsverband in der Forschung liegen, von der die Wirtschaft und gerade die ländlichen Räume profitieren können. Besonders gelte es aber ausreichend Speicherkapazitäten zu schaffen.

Im Hinblick auf die derzeitige Debatte und Beschlüsse der Parteivorsitzenden zu Steuersenkungen oder die Einführung einer PKW Maut mahnt der Vorstand der CSU Peterswörth eine breite innerparteiliche Diskussion an, denn sonst werde die im letzten Jahr beschlossene „Mitmachpartei“ durch Entscheidungen der Parteispitze verwässert.

In der „Sommerpause“ kündigte Kaminski bei der Vorstandssitzung an, werde der Ortsverband seine „politischen Sommergespräche“ fortsetzen, um ständig im Kontakt mit dem Bürger zu bleiben.
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