Arthrose ist der häufigste Grund für Schmerzen in der Hüfte

Dr. Wittich, Chefarzt der Orthopädie- und Unfallchirurgie der Wertachkliniken - Vortragsreferent 'Hüftgelenksarthrose' am 12.10.2022 um 19.30 Uhr in der Singoldhalle, Bobingen | Foto: Matthias Baumgartner
  • Dr. Wittich, Chefarzt der Orthopädie- und Unfallchirurgie der Wertachkliniken - Vortragsreferent 'Hüftgelenksarthrose' am 12.10.2022 um 19.30 Uhr in der Singoldhalle, Bobingen
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Mediziner sprechen von Koxalgie, wenn man Schmerzen in der Hüfte hat. Aber sie kennen auch zahlreiche andere Ursachen für Schmerzen in und um das Hüftgelenk. Deshalb sollte man frühzeitig zum Arzt gehen, denn viele Beschwerden lassen sich mit Medikamenten, orthopädischen Hilfsmitteln und auch Physiotherapie lindern. Das gilt vor allem für Schmerzen, die durch Entzündungen, Überlastungen, Verletzungen, Verspannungen und Fehlhaltungen hervorgerufen werden.

„Die häufigste Ursache für Hüftschmerzen ist jedoch eine Arthrose, also die Abnutzung des Gelenkknorpels durch starke Belastung, beispielsweise durch eine Fehlstellung oder fortgeschrittenes Alter“, erklärt Dr. Jochen Wittich, Chefarzt der Orthopädie- und Unfallchirurgie der Wertachkliniken.
Auch die Beschwerden einer Arthrose lassen sich im Anfangsstadium mit Orthesen, Medikamenten und Physiotherapie meist gut behandeln. Das oberste Ziel ist dabei immer, das Gelenk so lange wie möglich zu erhalten. Häufig können angeborene und erworbene Fehlstellungen auch frühzeitig konservativ oder operativ behoben werden und so eine Arthrose verzögert oder gar verhindert werden. Wenn jedoch bei einer fortgeschrittenen Arthrose die Beschwerden so schlimm werden, dass der Alltag erheblich eingeschränkt ist, es eventuell durch Schonhaltung zu Fehlstellungen und ungesundem Bewegungsmangel mit anhaltenden Schmerzen kommt, dann ist ein künstlicher Gelenkersatz meist eine gute Alternative.
Das gilt auch im Fall einer Hüftkopfnekrose, bei der das Knochengewebe demineralisiert. Denn, im fortgeschrittenen Stadium, wenn das Gewebe des Hüftkopfes abgestorben ist, bricht der Hüftkopf zusammen und kann den Belastungen des Stehens und Gehens nicht mehr standhalten. In diesen Fällen kann man die Belastbarkeit und Beweglichkeit mit einer Hüftgelenksprothese wiederherstellen.

Bei einer Hüftprothese werden meist sowohl Gelenkkopf als auch Gelenkpfanne ersetzt, da häufig beide Teile des Gelenks von Arthrose betroffen sind. Das künstliche Gelenk wird mit moderner Bildgebung und Computeranalyse für jeden Patienten individuell ausgewählt und passgenau eingesetzt. In einem Vortrag spricht Dr. Wittich, Chefarzt der Orthopädie- und Unfallchirurgie der Wertachkliniken, am 12. Oktober um 19.30 Uhr in der Singoldhalle in Bobingen über mögliche Indikationen für einen künstlichen Gelenkersatz und erklärt die verschiedenen Möglichkeiten für Diagnose und Therapie.

Hüftgelenksarthrose, Vortrag von Dr. Jochen Wittich, Chefarzt der Orthopädie- und Unfallchirurgie der Wertachkliniken, am 12. Oktober um 19.30 Uhr in der Singoldhalle Bobingen, Willi-Ohlendorf-Weg 1
Eintritt frei

Bürgerreporter:in:

Doris Wiedemann aus Schwabmünchen

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