Kanuten freuen sich über die Bronze Medaille im Teamwettbewerb bei der Europameisterschaft in Liptovsky-Mikulas

von links Noah Hegge, Hannes Aigner, Stefan Hengst (Foto: Horst Woppowa)
Welch eine Freude - die deutschen Kajak Herren holen sich die Bronzemedaille im Teamwettbewerb, Horst Woppowa gratulierte den Medaillengewinnern gleich vor Ort recht herzlich!

Unser Schwabenkanute Noah Hegge war mit Stefan Hengst und Hannes Aigner im Team - herzlichen Glückwunsch! Wir konnten alles live im Internet mit verfolgen, spannende Geschichte! So kann es weitergehen.

Bericht aus Liptovsky-Mikulas von Uta Büttner/DKV

Nach einem fehlerfreien Lauf haben die deutschen Kajakfahrer bei den Europameisterschaften im slowakischen Liptovski-Mikulas am Donnerstag Bronze im Team-Wettkampf geholt. Doch zunächst sah es nach dem undankbaren 4. Platz aus, entsprechend stand Hannes Aigner (Augsburger KV), Noah Hegge (KS Augsburg) und Stefan Hengst (KR Hamm) die Enttäuschung im Gesicht. Dann plötzlich änderte sich die Reihenfolge in den Live-Ergebnissen munter hin und her. Zweiter, dann Dritter. Dann warten. Freude kam noch nicht so richtig auf. Dann der Jubel über Edelmetall. Gold sicherte sich Tschechien, Silber ging an Polen. Deutschland blieb auf der schwierigen Strecke als einzige Mannschaft ohne Torstabberührung. „Das Ergebnis kennen wir von 2013 hier. Damals hatten wir auch schon Glück“, erzählte Hengst. Denn ein nachträglicher Zweier für das französische Team sorgte diesmal für das positive Ende aus deutscher Sicht. Die Taktik stimmte, der Plan stand, „jeder wusste, wie er fahren musste, damit für jeden genügend Platz ist“, erklärte Hegge. Olympia-Bronze-Gewinner Hannes Aigner fuhr als Letzter: „Das haben wir zuletzt schon so gemacht, das hat gut funktioniert. Es ist gut wenn jeder seine Position hat.“
Platz 5 für Kajak-Damen

Das Kajak-Damen-Team mit Ricarda Funk, Elena Lilik und EM-Neuling Annkatrin Plochmann landete auf einem guten 5. Platz. Gold, Silber und Bronze gingen an Frankreich, Großbritannien und Polen.

Plochmann freute sich über das gute Team. „Ich hätte nicht gedacht, dass wir so gut runterkommen. Zum Schluss habe ich leider ein bisschen viel berührt. Aber ich glaube, da muss ich noch dazulernen.“ Olympiasiegerin und Weltmeisterin Funk ergänzte, „wir können auf jeden Fall zufrieden sein. Die Abstände haben gut gepasst, das Teamgefühl war auf jeden Fall da.“

Dankeschön für die Fotos von Horst Woppowa und Fotos von Uta Büttner
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