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Gelungener Doppelpass zwischen der Handwerkskammer für Schwaben und dem FC Augsburg

(von links) Manuel Baum (Cheftrainer FC Augsburg), Roy Stapelfeld (kaufmännischer Leiter NLZ) und Ulrich Wagner (Hauptgeschäftsführer Handwerkskammer für Schwaben)
Der berühmte Plan B – fast jeder kennt ihn, fast jeder hat diesen schon von Eltern oder Lehrern zu hören bekommen. Ist ein junger Mann aber mit einem besonderen Talent im Fußball gesegnet, möchte er natürlich auf Biegen und Brechen den Sprung in den Profibereich schaffen. Dies gelingt aber nur den wenigstens.

Um den Nachwuchskickern aber ein zweites Standbein – das Pendant zum Plan B – zu ermöglichen, bedarf es einer frühzeitigen Karriereplanung, insbesondere neben dem Fußballfeld. Dafür hat die Handwerkskammer für Schwaben (HWK) und der FC Augsburg vor Jahren eine Orientierungsveranstaltung speziell für die Jugendspieler des FCA ins Leben gerufen. In diesem Jahr war Manuel Baum, neuer Cheftrainer des Bundesligisten und ehemalige Leiter des Nachwuchsleistungszentrums, zu Gast. „Ein Perspektivwechsel ist ganz wichtig, auch um den Kopf für den Fußball frei zu bekommen“, rief Baum den rund 100 anwesenden Jungfußballern zu. Passenderweise ist der 37-Jährige Trainer auch ein Mann vom Fach – als langjähriger Realschullehrer in Taufkirchen kam Baum mit den Themen Ausbildung und berufliche Förderung immer wieder in Berührung und kann den Nachwuchsspielern, die er nahezu alle beim Namen kennt, womöglich auch persönliche Tipps mit auf den Weg geben.

Handwerk und Sport ähneln sich

In die gleiche Kerbe schlug auch Ulrich Wagner, Hauptgeschäftsführer der HWK, bei seiner Rede: „Auch wenn ihr Euch derzeit voll und ganz auf den Fußball konzentriert und Eure Zukunft im Profigeschäft seht, ist es nicht verkehrt, auch einen Plan B in der Hinterhand zu haben“, erklärte Wagner, der den Handwerk mit dem Sport verglich: Bei beiden Anstrengungen seien schließlich Leidenschaft, Teamgeist, Disziplin und Fairness gefordert. Die Handwerkskammer und der FCA spielen sich dabei den klassischen Doppelpass zu.

Sieben Handwerksberufe als Stationen

Den Hauptteil bildete im Anschluss ein Stationenlauf, bei dem die Jugendspieler in sieben Handwerksberufe live hineinschnuppern durften. In den Bereichen Elektro, Farbe (Maler und Lackierer) und Metall sowie die Berufe des Fotografen, des Kaminkehrers und des Konditors hatte die Handwerkskammer kleine Aufgaben bereitgestellt, etwa das Sägen eines Holzstammes oder das Anfertigen eines Buch- oder Handyhalters aus Metall. Während sich die jungen Burschen in Gruppen äußerst konzentriert den einzelnen Ausbildungsberufen widmeten, warf auch FCA-Coach Baum einen genauen Blick auf die entstandenen Werke – und ließ es sich am Ende auch nicht nehmen, seine Fingerfertigkeiten als Konditor unter Beweis zu stellen. Samt Probeabschmeckens des „Baum-Kuchens“.
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