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Zuhause am Teich

  Was haben Entenvögel gemeinsam….
Zu den Entenvögel gehören Schwäne, Gänse und Enten. Alle sind mit bestimmten Merkmalen ausgestattet, die ihnen ein Leben im Wasser möglich macht. Die wesentlichen Voraussetzungen dafür bieten ihnen:
Ihr wasserabweisendes Gefieder das mit einem wachsartigem Öl ( Körpereigenes Sekret ) aus der Bürzeldüse gepflegt wird und Ihre Schwimmhäute zwischen den drei Vorderzehen. Bei fast allen Entenvögel findet die Paarung auf dem Wasser statt, sie nisten und finden auch ihre Nahrung dort.
…und wo liegt der Unterschied?
Schwäne und Gänse entwickeln eine Paarbildung, die zeitlebens aufrecht erhalten bleibt, daher sieht das Federkleid beider Geschlechter auch gleich aus. Denn hat sich ein Paar gefunden, spielt das äußere Erscheinungsbild keine Rolle mehr. Für das Brutgeschäft und die Aufzucht der Jungen sind beide Geschlechter zuständig. Gänse und Schwäne bauen eine solche starke persönliche Bildung zueinander auf , dass sich nach Verlust des Partners, oft nicht mehr verpaart wird.
Enten verpaaren sich jedes Jahr im Herbst neu, sie führen sozusagen eine Saisonehe. Zur Verlobungszeit entwickeln die Erpel (Männchen) ein leuchtend, gefärbtes Federkleid, während die Enten (Weibchen) ihr schlichtes, gut getarntes Gefieder das ganze Jahr über tragen.
Enten können in zwei Kategorien eingeteilt werden: Schwimmenten und Tauchenten.
Schwimmenten:
- leben in Gewässern geringer Tiefe, deren Grund sie nach Nahrung abgründeln
- der Körperbau ist schlank und gestreckt
- die Beine liegen weiter vorn am Körper
- die Flügel sind lang
- beim Abflug erheben sie sich direkt in die Luft
Schwimmenten gründeln im seichten, flachen Uferbereich nach Nahrung
Tauchenten
- leben in tieferen Gewässern, tauchen dort nach Wasserpflanzen und kleinen Wassertieren
- der Körperbau ist gedrungen und kurt
- die Beine liegen weiter hinten am Körper
- die Flügel sind kurz und spitz
- beim Abflug müssen sie erst eine kurze Strecke übers Wasser laufen
Tauchenten tauchen nach Nahrung, dabei legen sie meist die Flügel eng am Körper an
Schwäne
Zoologisch gesehen sind Schwäne zwar Gänse, doch allein durch ihre Größe unterscheiden sie sich deutlich von ihnen. Mit dem langen, beweglichen Hals gründeln sie in tieferen Gewässern, die ihre Verwandten nicht erreichen können. Als Paarpartner werden von den Weibchen meist ältere Männchen mit Bruterfahrung bevorzugt, da sie bei der Jungenaufzucht normalerweise erfolgreicher sind. Schwäne brüten mit Vorliebe an Baggerseen und können während der Burtzeit sehr aggressiv auf Badegäste reagieren.
Gänse
Obwohl Gänse als Wasservögel betrachtet werden, sieht man sie häufig wie eine Herde Kühe auf Wiesen und Weiden äsen. Ihr kurzer, kräftiger Schnabel, den man auch als „Rupfschnabel“ bezeichnet, dient zum Abknabbern von Blättern, Gräsern oder sogar zum Ausgraben von Wurzeln. Der beste Wachhund: Mit Unrecht wird die Gans als Sinnbild der Dummheit angesehen, denn wenn man sie nach Wachsamkeit und Sinnesschärfe beurteilt, sind Gänse die besten Aufpasser für Haus und Hof. Im Gegensatz zu Wachhunden lassen sie sich von Fremden nur schwer bestechen und sind außerdem genügsamer was die Ernährung betrifft.
Viel Spass bei der Bildershow
LG. Norbert
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Lesen Sie auch die Bildkommentare zum Beitrag
8 Kommentare
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Willi Hembacher aus Affing | 08.01.2009 | 22:43  
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Dieter Gillessen aus Augsburg | 08.01.2009 | 23:48  
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Gertraude König aus Lehrte | 09.01.2009 | 00:52  
5.348
Sascha Priesemann aus Sehnde | 09.01.2009 | 06:53  
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Corinna Matthes aus Langweid am Lech | 09.01.2009 | 14:03  
5.541
Marie-Thérèse Ritz-Burgstaller aus Eichenau | 10.01.2009 | 16:30  
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Gabriele Walter aus Ichenhausen | 10.01.2009 | 19:32  
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Norbert Steffan aus Augsburg | 10.01.2009 | 21:26  
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