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Rote Hände für UNICEF in Tomé Etzenspergers Kinderporträtmuseum in der Ballonfabrik Augsburg

Von links Heidi Wurster und Corinna Hampf von UNICEF, Stadträtin Uschi Reiner, Tomé Etzensperger, Frau Nemitz, Marathonveranstalter Axel Becker und Petra Böck. Unten von links Jonas und Michi mit dem Scheck für UNICEF.
Spendenübergabe an UNICEF mit Politikerin, Veranstalter vom Augsburger Friedensmarathon und Michi & Jonas

Am 4.November 2011 trafen sich Vertreter von UNICEF und vom Friedensmarathon in Tomé Thomas Etzenspergers Museum für Kinderporträts. Tomé, der als Lehrer an der Mittelschule Gersthofen tätig ist, hatte beim ersten Augsburger Friedensmarathon im August mit verschiedenen Aktionen mit der „roten Hand“ Geld für Projekte von UNICEF gesammelt, die sich um vom Krieg traumatisierte Kinder kümmern. Die rote Hand ist das internationale Symbol gegen den Missbrauch von Kindern als Soldaten. Weltweit gibt es immer noch über 300´000 Kindersoldaten.

Eine elektronische Spendenmatte für die Läufer wurde auf der Laufstrecke beim Augsburger Ratshaus eingerichtet und drei als Clowns verkleidete Ultramarathonläufer sammelten auf den 42,2 Kilometern bei den Zuschauern für die Kinder. Vor dem Start des Marathons drückten die beiden Jungen Michi und Jonas den Läufern unermüdlich ihre mit roter Farbe angemalte Hand auf Arme, Beine und sogar an die Backe.

3143 € kamen so zusammen, die an diesem Nachmittag von Michi und Jonas an Frau Wurster vom Deutschen Komitee von UNICEF in Form eines von Kindern der Mittelschule Gersthofen gestalteten Schecks überreicht wurden.

Mit dabei war auch die Statdrätin Uschi Reiner, die als Vertretung für Augsburgs OB Dr.Kurt Gribl einsprang, welcher seinen Besuch im Museum wegen eines dringenden Termins kurzfristig absagen musste. Die Politikerin zeigte sich sehr beeindruckt von der Veranstaltung und den Kinderzeichnungen. Jonas und Michi überreichten der Stadträtin ein langes Plakat mit vielen roten Handabdrucken der Marathonläufer, damit sich die Politiker dafür einsetzen, dass Kinder nicht in bewaffneten Gruppen oder Armeen kämpfen müssen und dass die Mächtigen, welche dies veranlassen, bestraft werden.

Eine Sonder-Ausstellung im Treppenhaus der Augsburger Ballonfabrik, wo sich das Kinderporträtmuseum befindet, mit 50 Zeichnungen und vielen roten Handabdrucken von Kindern auf Einzelblättern und Plakaten, die von Tomé eigens für dieses Ereignis gestaltet worden war, bildete den festlichen und familiären Rahmen für dieses Ereignis. Die Ausstellung war dann noch am darauffolgenden Samstag für die Öffentlichkeit zu besichtigen.

Tomé plant für nächstes Jahr eine große Ausstellung mit seinen Kriegskinder- und rote-Hand-Zeichnungen im Schloss Leuk in der Schweiz. Er möchte auch dort Aktionen zusammen mit dem dortigen Kinderdorf und mit UNICEF durchführen. Er plant auch ein Buch mit seinen Kriegskinderbildern für UNICEF.

Weitere Bilder von Tomé finden Sie unter: www.tome-art.de
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Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Stadtmagazin gersthofer | Erschienen am 02.12.2011
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