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Hannover 96 – 1. FC Kaiserslautern: Letzter Vorhang für den 1. FCK

Hannover 96 will zum zweiten Mal in Folge in die Euro League. (Foto: Kurt Michel / pixelio.de)
Unterschiedlicher könnten die Vorzeichen bei der Partie Hannover 96 gegen den 1. FC Kaiserslautern am Samstag, den 5. Mai kaum sein. Während es am 34. Spieltag der Fußball Bundesliga bei den Roten Teufeln sportlich um nichts mehr geht, kämpfen die Niedersachsen um den Einzug in die Europa League Qualifikation.

Wenn der Schiedsrichter um 15.30 Uhr das Spiel in der AWD Arena anpfeift, werden es die vorerst letzten 90 Bundesliga Minuten für den 1. FCK sein. Die Mannen von Trainer Krassimir Balakov wollen sich daher erhobenen Hauptes aus der 1. Liga verabschieden und drei Punkte aus Hannover entführen. Der letzte Sieg in der niedersächsischen Landeshauptstadt datiert allerdings bereits aus dem Jahr 2004.

Zumindest in Sachen Personalpolitik können die Pfälzer Erfolge vermelden. Der Deutsch-Amerikaner Andrew Wooten erhält einen Profivertrag bis Juni 2015. Des Weiteren wurden der Schweizer Albert Bunjaku vom 1. FC Nürnberg und Momoun Azaouagh vom VfL Bochum verpflichtet. Ersatztorhüter Kevin Trapp hingegen wird den Betzenberg im Sommer wohl Richtung Eintracht Frankfurt verlassen. Armin Veh bekundete zuletzt großes Interesse am 21-Jährigen.

Fritz-Walter-Stadion bald Geschichte?
Krassimir Balakov muss am Samstag auf Rodnei (Adduktorenprobleme) verzichten. Ebenfalls angeschlagen sind Nicolai Jörgensen und Sandro Wagner und werden eventuell nicht im Kader stehen. Indes schloss Stefan Kuntz eine Vermarktung der Heimstätte nicht mehr aus. Sollte die finanzielle Situation beim Traditionsverein prekärer werden, könnte der Name Fritz-Walter-Stadion bald Geschichte sein.

Während der 1. FCK schon für die 2. Liga plant, hat Hannover 96 das Erreichen der Europa League selbst in der Hand. Mit einem Sieg hätten die Roten Platz sieben sicher und würden somit zum zweiten Mal in Folge ins internationale Geschäft einziehen. Zwar müssten sich die Niedersachsen für die Gruppenphase erst noch qualifizieren, zweifelsohne hätte die Saison aber ein erfolgreiches Ende gefunden.

Nach dem Ausscheiden aus der Europa League ist bei der Slomka-Truppe allerdings der Wurm drin. In fünf Spielen gingen die Niedersachsen nur einmal als Sieger vom Platz und schossen gerade einmal zwei Tore. Mit den Roten Teufeln kommt allerdings der Lieblingsgegner in die AWD Arena. Gegen keine andere Mannschaft konnten die Hannoveraner so oft gewinnen (17 Mal) wie gegen die Pfälzer.

Abschied für Altin Lala
Fehlen wird den Niedersachsen am Samstag wohl Christian Pander. Aufgrund muskulärer Probleme konnte der Außenverteidiger zuletzt nicht trainieren. Sein Abschiedsspiel hingegen bestreiten wird Publikumsliebling Altin Lala. Der Albaner wird nach 14 Jahren Hannover 96 verlassen. In der nächsten Saison wird er für die zweite Mannschaft des FC Bayern in der Regionalliga auflaufen.

So wollen beiden Mannschaften spielen:
Im Tor der Pfälzer wird beim Bundesligaabschied Tobias Sippel stehen. Alexander Bugera, Anthor Yahia, Mathias Abel und Florian Dick laufen in der Viererabwehrkette auf. Olca Sahan, Pierre De Wit, Christian Tiffert, Konstantinos Fortounis und Ariel Borysiuk bilden das Mittelfeld. Der frisch gebackene Profi Andrew Wooten ist die einzige Sturmspitze der Pfälzer.

Nationalkeeper Ron-Robert Zieler wird wie gewohnt das Gehäuse der Niedersachsen hüten. Emanuel Pogatetz, Karim Haggui und Steven Cherundolo spielen in der Verteidiung. Wer den angeschlagenen Christian Pander ersetzen könnte, ist bisher noch nicht klar. Konstantin Rausch, Sergio Pinto, Manuel Schmiedebach und Lars Stindl werden im Mittelfeld versuchen die beiden Stürmer Didier Ya Konan und Jan Schlaudraff in Szene zu setzen.

Mehr Informationen zum Spiel finden Sie auf Bundesliga.de

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