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Schadet die Maske den Kindern?

Derzeit gilt der Infektionsschutz als oberstes Gebot und übertrumpft dabei das Kindeswohl, das eigentlich bislang an oberster Stelle in Schulen und Kitas zu stehen hatte.
Eine Vorgabe für den Infektionsschutz ist das Tragen der Mund- Nasen- Bedeckung für Kinder in Schulen, teilweise auch während des Unterrichts und in öffentlichen Verkehrsmitteln.
Doch die Gefahren der Masken werden unterschätzt.

In einer Meta- Studie von 2015 haben Durlak, Dimitrovic, Weißberg und Gulotta über Langzeitstudien heraus gefunden, dass die maßgeblichen Voraussetzungen für gute Schulleistungen und Vitalität von Kindern sozial- emotionale Kompetenzen sind. Was aber geschieht aktuell mit den sozial- emotionalen Fähigkeiten von Kindern und deren Vitalität?

Der Mensch ist ein soziales Wesen und abhängig von körperlicher Nähe, weil dies den Stress reguliert. Je weniger soziale Interaktion statt findet und je weniger nonverbale Signale wahrnehmbar sind, umso schwerer wird es für Kinder sozial- emotionale Fähigkeiten auszubilden. Eine Grundlage für Empathie und Mitgefühl ist, dass sich Spiegelneuronen im Hirn bilden. Hierfür sind Mimik und Physiologie und Körperkontakt des Menschen nötig. Bei Sozialer Distanzierung und Mund- Nasen- Bedeckung wird das aber schwierig.

Halbes Gesicht- fehlende Einschätzung
Das Verhüllen des Gesichts ist laut BayKiBiG in Kitas verboten, eine Atemschutzmaske im öffentlichen Raum und an Schulen hingegen Pflicht, und in der Kita erlaubt. Der Anblick von Erwachsenen, die das halbe Gesicht hinter einer Mund- Nasen- Bedeckung verbergen, kann für Kinder jedoch schwierig sein. Kongruente und authentische Kommunikation ist besonders für Kinder eine wichtige Basis für Beziehung. Hierfür ist Mimik unabdingbar. Fehlen Aspekte der Mimik sind andere Menschen nicht mehr einschätzbar, für Kinder ist das zum Teil beängstigend. Kleine Kinder erkennen sogar bekannte Personen mit Mundschutz nicht. Zur fremden Situation bei Kindergarten- Neulingen oder Schulanfängern wirken nun auch Bezugspersonen fremd. Den Kindern fehlen bei Gesichtern mit Maske wichtige emotionale Komponenten in der Interaktion. Der wichtigste Garant für gutes Lernen in der Schule ist aber laut der Hattie- Studie die Beziehung zwischen Lehrkraft und Schüler. Die Beziehung wird durch das Verdecken des halben Gesichtes erschwert. Durch Maßregelungen und Strafen zur Einhaltung der Hygieneregeln wird die Lehrkraft sogar manchesmal bedrohlich, eine gute Beziehung hinderlich und damit fehlt die Grundlage für nachhaltiges Lernen.

Emotionale Distanz durch Maske
Fatfouta und Oganian stellten fest, dass Atemschutzmasken durch die fehlende Mimik emotionale Reaktionen dämpfen. Sie vermuten, dass eine psychologische Distanz geschaffen werde. Menschen akzeptierten bei Versuchen eher unfaire oder schlechtere Angebote, wenn das Angebot von jemandem mit Atemschutzmaske unterbreitet wurde. Mit Maske gibt es weniger Widerrede. Damit erziehen wir die Kinder nicht etwa zu Bürgern, die bei Ungerechtigkeit den Mund aufmachen, oder gar Zivilcourage zeigen, sondern zu Menschen, die es gelernt haben klein bei zu geben, den Mund zu halten und sich unfaire Verhandlungen gefallen lassen.

Kinder verinnerlichen eine Gefahr zu sein
Wenn ständig Erwachsene mit „Alltagsmaske“ oder Visier präsent sind, wenn Kinder ältere Menschen nicht sehen dürfen, weil sie diese anstecken können und diese möglicher Weise daran sterben könnten, wenn Lehrer mit Maske unterrichten, wird den Kindern vermittelt, dass sie für andere eine Bedrohung sind. Ausgerechnet jene Menschen, von denen Kinder sich Schutz und Fürsorge erwarten können sollten, sind diejenigen, für die sie selbst eine Gefahr bedeuten. Kinder fühlen sich dann verantwortlich für die Gesunderhaltung der Erwachsenen, obwohl dies doch eigentlich andersherum sein müsste. Bevor Kinder überhaupt entwicklungsgemäß in der Lage sind für sich selbst Verantwortung zu übernehmen, wird ihnen bereits die Verantwortung für die Gesundheit anderer übertragen. Ein paradoxes Bindungssystem wird konstruiert, die innere Ordnung wird destabilisiert. Das Verhalten der Erwachsenen untereinander, die Vorbilder für Sozialverhalten sind, kann Kindern vermitteln, dass auch andere Menschen eine latente Bedrohung darstellen.

Erziehung prägt Gesinnung
„Erziehung prägt Gesinnung“ so lautet ein Buch von Herbert Renz- Polster, in dem beschrieben wird, dass politische Ansichten aus der Erziehung resultieren. Der Verlust von Sicherheit und Ängste um Verlust sozialer Anerkennung seien die Ursachen für rechtspopulistische Tendenzen. Werden Kinder nun von Erwachsenen mit Masken betreut und wird ihnen vermittelt, sie wären eine Gefahr für andere, so wirkt das auf Kinder dauerhaft verunsichernd. Damit steigt die Gefahr der rechtspopulistischen Tendenz in den nächsten Jahrzehnten. Welche Gesinnung sollen denn Kinder in einigen Jahren haben, welche Erwachsene wollen wir für die Zukunft?

Kindeswohl und Demokratie sind oberstes Gesetz
Sowohl im Bayerischen Kinderbildungsgesetz ( BayKiBiG) als auch im Unterrichtsgesetz (BayEuG) und der Bayerischen Verfassung sind als Erziehungsziel der mündige, gemeinschaftsfähige Mensch, und die Demokratie festgelegt. Im Grundgesetz, im BGB und im Sozialgesetzbuch sind Partizipation der Kinder in allen Belangen die sie betreffen, der Schutz der Kinder und deren körperliche Unversehrtheit, als verbindliches Staatsziel und Ziel der gesamten Gesellschaft gesetzlich verpflichtend verankert. Die UN- Kinderrechtskonventionen unterstreichen dies. Doch so wie momentan aus Infektionsschutzgründen mit Kindern aller Altersstufen umgegangen wird, werden sowohl das Kindeswohl, als auch die demokratische Prägung missachtet. Ständiges Hände waschen und Desinfizieren schädigt die Haut, die Kinder sollen sich sozial distanzieren, obwohl der Mensch ein soziales Wesen ist und gerade in Krisenzeiten und bei Angst zusammenrückt, Erwachsene sehen fremd und uneinschätzbar aus, Kinder sollen Masken tragen und Hygieneregeln einhalten, und singen dürfen sie auch nicht mehr. All das wird ihnen damit erklärt, dass sie niemand anderen anstecken, und dass ja keiner weiß ob man nicht „stiller Infektionsträger ist“. Kind müssen ungefragt an einer Reihentestung teilnehmen, häufig sogar ohne Einwilligung der Eltern. Akribisch wird darauf geachtet, dass die Kinder ihre Masken tragen. Auch von den Eltern.

Infektionsschutz hebelt Kindeswohl aus
200 Grundschulkinder hatten in Bayern trotz Maske, desinfizierten Schulbänken, kleinen Schulklassen mit acht Kindern und Nicht- Singen, die Sommergrippe. Würden die Masken vor Viren schützen, hätten sich die Kinder auch nicht damit angesteckt. In keiner Studie wurde die Wirksamkeit von „Alltagsmasken“ erwiesen. Auf der Website des Bundesinstitut für Arzneimittel wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass bei Alltagsmasken von einem Schutz vor SarsCov2 nicht ausgegangen werden kann. In mehreren Stellungnahmen machen Experten darauf aufmerksam, dass die Poren der Masken zu groß sind, um Viren aufzuhalten. Und dennoch sind Kinder im Schulalter verpflichtet Masken zu tragen. Ärztliche Atteste werden teilweise in Schulen nicht akzeptiert, die Kinder die aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen können werden vom Unterrichtsgeschehen ausgeschlossen.

Langzeitschäden durch Sauerstoffmangel
Hingegen ist erwiesen, dass Sauerstoffmangel das Gehirn schädigt. Durch die Masken wird vermindert Sauerstoff aufgenommen. Dr. Griesz Brieson, eine renommierte Neurologin und Gutachterin, plädiert eindringlich dafür, dass die Maske keine Pflicht sein darf. Sie sagt, Schwindel, Kopfweh, Übelkeit sind Symptome für eine Sauerstoffunterversorgung. Nach längerem Tragen gewöhnt sich der Körper zwar daran, doch dann besteht chronischer Sauerstoffmangel. Die Folge von Sauerstoffmangel ist, dass Zellen im Gehirn absterben und nicht wieder hergestellt werden. Auf lange Zeit gesehen wird Kindern damit ihr intellektuelles Potential geraubt. Sauerstoffmangel schadet dem gesamten Körper, Herz, Kreislauf, Lunge. Auch andere Neurologen, Kinderärzte, Kardiologen und Pneumologen haben bereits darauf hingewiesen. Mit der Maskenpflicht wird das Kindeswohl dem Infektionsschutz untergeordnet. Manche Schulen bestehen sogar beim Sport auf das Tragen der Maske, obwohl bei körperlicher Anstrengung vermehrt Sauerstoff nötig ist. Das ist Gefährdung des Kindeswohls bis hin zur Körperverletzung.
Völlig unbeachtet ist bisher, dass überall wo Maskenpflicht herrscht, auch die eine gesetzliche Norm für das Tragen von persönlicher Schutzausrüstung eingehalten werden muss.

Gesetzliche Vorgaben für Sicherheitsausrüstung
Die DGUV 112-190, die nach EU Recht verbindlich umgesetzt werden muss, regelt den Umgang mit jeder Art von Gerät oder Einrichtung, durch die man seine Atemluft zu Schutzzwecken führt.
Darunter fallen auch sämtliche „Mund- Nasen- Bedeckungen“. Wird in einem Klassenzimmer, auf dem Pausenhof oder einer Kita Maskenpflicht angeordnet, so gilt dieser Bereich als Gefahrenbereich. Gefahrenbereiche müssen durch Überprüfung dazu deklariert werden und unterliegen dann der DGUV 112-190. Je nach Art der Maske sind die maximale Tragezeit, die erforderlichen Erholungszeiten geregelt, ebenso ist ein Supervisor nötig, der die korrekte Verwendung der Schutzausrüstung schult, deren Anwendung überwacht und dokumentiert. Jeder Anwender einer Persönlichen Schutzausrüstung muss einmal im Jahr geschult werden und braucht einen schriftlichen Unterweisungsnachweis. Einrichtungen, die das Tragen von Schutzmasken anordnen, müssen für die gesundheitlich unbedenkliche Anwendung sorgen und dies schriftlich nachweisen. Für das Tragen von FFP Masken und schwereren Atemschutz ist eine gesundheitliche Vorsorgeuntersuchung erforderlich. Die FFP Masken dürfen nur freiwillig getragen werden und müssen zur Verfügung gestellt werden. Die Anwendungen müssen jeweils überprüft und dokumentiert werden.
Masken müssen EN 149 zertifiziert sein, um deren gesundheitliche Unbedenklichkeit und deren Wirksamkeit zu gewährleisten. Stoffmasken sondern beispielsweise Feinstaubpartikel ab, die lungengängig sind. Keine der Stoffmasken ist zertifiziert, wird aber über Stunden getragen.
Bei SarsCov2 wurde festgelegt, dass sie als Bio Safety Level 3 (BSL3) zu handhaben sind.
Liegt eine Gefährdung vor, die den Einsatz von Persönlicher Schutzausrüstung erfordert, so sind die BSL3 Richtlinien zu befolgen. Wird ein Klassenzimmer, Pausenhof oder Kindergarten oder Schulbus zu einem Gefahrenraum bestimmt, so muss die Schutzausrüstung gestellt, und sämtliche Vorgaben erfüllt werden.

Laut WHO Ansteckung ohne Symptome selten
Bereits im Juni 2020 sagte Dr. Maria van Kerkhoven von der WHO, dass es sehr selten ist, dass Menschen ohne Symptome andere anstecken. Es ist also nicht erwiesen, dass Kinder, die keinerlei Symptome zeigen, andere anstecken. Darum ist es umso fraglicher, weshalb Kinder Masken tragen, und sich ihr Immunsystem, ihre Gesundheit, ihre Gehirnzellen, schädigen sollen, wenn sie mit Krankheitssymptomen zuhause bleiben müssen.

Kinder mehr schützen
Erziehung prägt Gesinnung. Die soziale und geistige und psychische Entwicklung, sowie die Gesundheit der Kinder werden durch die Maske beeinträchtigt. Bedenkt man all diese Aspekte, so stellt sich die Frage, geht es bei einer Maskenpflicht für  Kinder nun um das Wohlergehen oder ist sie der „Gessler- Hut“? Nein, die Maske ist nicht das geringere Übel, das hinzunehmen ist um die Schulen und Kitas überhaupt geöffnet zu lassen, wenn sie nachweislich schadet ohne den gewünschten Nutzen zu erzielen.
Es obliegt den Erwachsenen und den zuständigen Ministerien eine gute Basis für die Kinder in den Einrichtungen zu schaffen. Nachdem die Maskerade den Kindern akut und auf lange Sicht schadet, sollten Eltern, Lehrkräfte, Pädagoginnen, Ärzte, Rechtsanwälte, Jugendämter und Kinderschutzbund sich an ihren Auftrag des Schutzes und der Fürsorge für Kinder erinnern und die Rechte der Kinder einfordern. Auch Politiker haben ein Herz!
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Maarit Midair aus München | 30.09.2020 | 13:23  
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