Sportlicher Wettstreit auf dem Volksfest: Erster Neusässer Gaudi-Fünfkampf macht Lust auf mehr

Auf die Plätze, fertig, los: Mit Sackhüpfen startete der erste Neusässer Gaudi-Fünfkampf.
 
Hier ist Treffsicherheit gefragt: Tischtennisbälle mussten in einem Maßkrug gefangen werden.
Wie fängt man am Besten hüpfende Tischtennisbälle in einem Maßkrug auf? Wie alt sind die drei Neusässer Bürgermeister zusammen und wer schafft es am schnellsten einen Baumstamm durchzusägen? Beim ersten Neusässer Gaudi-Fünfkampf zum Neusässer Volksfest zeigten die Teilnehmer ihr Geschick und Können in besonderen sportlichen Disziplinen. Elf Mannschaften mit jeweils fünf Teilnehmern traten beim Neusässer Volksfest im Festzelt gegeneinander an. Den Gaudi-Fünfkampf organisierte die Festwirtfamilie Kempter in Zusammenarbeit mit der ARGE Sport und der Stadtverwaltung Neusäß. Durch die Spiele führte Norbert Graßmeier, Vorsitzender der ARGE Sport.

Den Untergrund zum Beben brachten die Wettkämpfer gleich beim ersten Spiel. So ging es beim „Sackhüpfen“ einmal über die fast vollständige Breite des Festzeltes und zurück, wobei tapfer um jeden Zentimeter gekämpft wurde. Die Nase vorn hatte am Ende eine Mannschaft des TSV Neusäß, die ihrem Teamnamen „hatten Zeit“ damit in keiner Weise gerecht wurde.

Treffsicherheit und Geschick waren hingegen bei der zweiten Disziplin gefordert. Hier galt es Tischtennisbälle mit einem Maßkrug aufzufangen, welche der Mitspieler über einen Biertisch, auf dem der Tischtennisball einmal aufprallen musste, zuspielte. Insgesamt elf Bälle hatte hier jede Mannschaft zur Verfügung, wobei der Rekord bei sieben gefangenen Bällen lag, den die „Gaudi-Mädels“ aus Ottmarshausen aufstellten.

Ein Klassiker kam als Nächstes mit dem „Baumstammsägen“ an die Reihe. Die Mannschaften legten sich kräftig ins Zeug, so dass die Späne nur so flogen und alle schafften es locker innerhalb der vorgegebenen Höchstzeit, welche das Spiel dauern durfte, zu bleiben. Den besten Zug an der Säge bewiesen die „Black Stars“ von der JFG Schmuttertal, die in 31,9 Sekunden den Baumstamm durchgesägt hatten.

Dass sie mit Wasser umgehen können – egal in welcher Form – zeigte die Wasserwacht Steppach, die „Wachgänger“, bei Spiel 4, dem Maßkrugstemmen. Mit vor dem Oberkörper ausgestrecktem Arm mussten die Teilnehmer mit Wasser gefüllte Maßkrüge möglichst lange waagrecht in der Luft halten. Hier lieferten sich die Wasserwacht Steppach und das Team vom Zuchthof Schachner unter großem Beifall ein packendes Kopf-an-Kopf-Rennen, wobei die Teams kräftig mit ihren Athleten zitterten, wer das Duell für sich entscheiden kann. Etwas mehr Ausdauer bewies am Ende die Wasserwacht Steppach und legte eine Gesamtzeit von 5 Minuten und 32 Sekunden hin.

Hirnschmalz war hingegen beim letzten Spiel, einem Quiz zu Neusäß unter dem Motto „Wer weiß denn bitte sowas?“ gefragt. Hier wurden zum Beispiel Geheimnisse gelüftet, dass die drei Neusässer Bürgermeister zusammen auf das stolze Alter von 160 Jahren kommen oder dass der Steppacher Bismarckturm eine Höhe von rund 100 1-Liter-Maßkrügen besitzt.

Spannend wurde es dann nach Auswertung der fünf Disziplinen, wobei es einen Punkte-gleichstand zwischen der Wasserwacht Steppach und dem Zuchthof Schachner beim Kampf um Platz zwei gab. So galt es in einem Entscheidungsspiel die Anzahl bunter Gummibärchen in einer großen Glasdose zu schätzen. Dabei lag die Mannschaft vom Zuchthof Schachner näher am richtigen Ergebnis und konnte sich damit über Platz zwei vor der Was-serwacht Steppach freuen. Der erste Platz – mit insgesamt nur einem Punkt Vorsprung vor dem Verfolgerfeld ging an die „Black Stars“ der JFG Schmuttertal.

Als Preise für die besten drei Mannschaften sponserte der Festwirt Kempter passend zum Volksfest Gutscheine für ein 20-Liter-Bierfass für den Drittplatzierten, zwei Fässer für den Zweitplatzierten und die Siegermannschaft erhielt drei 20-Liter-Bierfässer. Zudem bekamen alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der elf angetretenen Mannschaften einen Gutschein für eine Maß Bier und ein ½ Hendl.

Eine große Gaudi war der Wettkampf für die teilnehmenden Mannschaften und Zuschauer gleichermaßen. So kämpften sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit viel Spaß und Einsatzfreude durch die fünf Disziplinen. Musikalisch begleiteten die „Schwäbischen Bierzeltmusikanten“ den Abend, welche die Mannschaften während des Wettkampfes auch musikalisch anfeuerten und unterstützten.
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