Verbesserung der medizinischen Behandlung von Kindern, Jugendlichen und Schwangeren - Die Mukis werden weiterhin dringend gebraucht

Übergabe des neuen Ultraschallgerätes an die Chefärzte der Kinderklinik: (v.l. Jörg Roehring, Rolf Settelmeier, Dr. Tobias Schuster, Max Strehle, Prof. Dr. Dr. Michael Frühwald, Hans Jenuwein) (Foto: Förderverein mukis)
 
Die neue Wohnstation des Kinderschmerzzentrums am Klinikum Augsburg hilft den Kindern den Alltag zurück zu gewinnen und leichter gegen den Schmerz anzukämpfen (Foto: Klinikum Augsburg)
Die neue Kinderklinik Augsburg | Mutter-Kind-Zentrum Schwaben ist seit mehr als einem Jahr in Betrieb, mehr als 8000 Kinder und Jugendliche suchten im letzten Jahr die stationäre Betreuung des Teams der Klinik auf, weitere knapp 12.000 Kinder und Heranwachsende wurden in der Kindernotaufnahme | Tagesklinik ambulant versorgt. Knapp 21.000 Patientinnen und Patienten wurden im interdisziplinären Ambulanzzentrum, der Kinderradiologie und der kinderonkologischen Behandlungseinheit untersucht und weiter behandelt. Das Konzept des Mutter-Kind Zentrums hat sich in den letzten Monaten als sehr positiv bewährt, sind die Wege für Patienten und Mitarbeiter, gerade in schwierigen Notfallsituationen äußerst kurz. So konnten im letzten Jahr über 2000 Babys das Licht der Welt in den neuen Kreißsälen erblicken und in der Schwangerenambulanz die werdenden Mütter in rund 5000 Behandlungsterminen betreut und auf die Geburt vorbereitet werden. Damit zählt die Kinderklinik Augsburg | Mutter-Kind Zentrum Schwaben sicherlich zu den innovativen und großen Zentren zur Versorgung von Kindern, Jugendlichen und Schwangeren. Viele dieser Innovationen und Verbesserungen für den Aufenthalt der Patienten und deren Angehörigen können durch die finanzielle Unterstützung des Fördervereins mukis realisiert werden.

Eröffnung des Bayerischen Kinderschmerzzentrums

Das größte Projekt im vergangenen Jahr war die Etablierung des Bayerischen Kinderschmerzzentrums am Klinikum Augsburg. Die mukis haben hier die Umbaukosten übernommen, so dass für die chronisch durch Schmerz geplagten Kinder und Jugendliche eine angenehme Wohnstation entstehen konnte. Die Bauarbeiten konnten durch das Klinikum Augsburg zügig abgeschlossen und die Station somit am 09. November 2015 dem neuen Team des Kinderschmerzzentrums übergeben werden. Die ersten Behandlungserfolge sprechen für dieses wichtige multimodale Behandlungskonzept und es zeigt sich, dass die Schmerzstärken der betroffenen Kinder durch diese Therapie deutlich gesenkt werden können. Dies ermöglicht den Kindern wieder eine normale Teilhabe am privaten und schulischen Leben, das war das Ziel!“, freut sich der mukis-Vorsitzende Max Strehle.

Viele sinnvolle Projekte gefördert

Anhand der zahlreichen Förderanträge, welche von den Schwestern und Ärzten der Kinderklinik Augsburg | Mutter-Kind-Zentrum Schwaben an den Förderverein gestellt werden, ist der Bedarf für weitere Verbesserungen über Spendenprojekte deutlich erkennbar. So wurden in jüngster Zeit ein Ultraschallgerät für eine schnelle Diagnostik im Ambulanzzentrum und der Kindernotaufnahme, ein Therapielaser für Frauen mit Brustentzündungen im Wochenbett, ein Spielzimmer für die Patienten der Kinder- und Jugendmedizin, ein Hautscanner zum schnelleren Auffinden der Venen für eine notwendige Infusionstherapie, ein Online-Literaturzugang, eine Beatmungshilfe, zwei Sitze für den Heimtransport von Babys, Tablet-PC´s für den Kinderaufwachraum, ein modernes Blutanalysegerät für Diabetiker und Übersetzungsbücher zur besseren Verständigung mit Flüchtlingsfamilien gekauft. Darüber hinaus wird gerade mit finanziellen Mitteln des Fördervereins die Innengestaltung der neuen Kinderklinik komplettiert. Dies wurde in der Bauphase bewusst reduziert, um im laufenden Betrieb die Wände, Decken und Böden gemeinsam mit angenehmen Elementen zu gestalten. Die Augsburger Künstlerin Juliane Stiegele ist hiermit beauftragt und bezieht auch immer wieder Patienten, Eltern und Mitarbeiter der Klinik in die Gestaltung mit ein. Alle Beteiligten freuen sich über die neue Gestaltung und spüren, dass diese Umgebung auch zur Genesung der Patienten beiträgt. Ein großer Dank gilt hier allen Spendern und Unterstützern, welche diese unbürokratische Unterstützung wichtiger Projekte erst möglich machen, betont Beiratsvorsitzender Dr. Wilfried Schenk.

Vorstand freut sich auf weitere Zukunftsprojekte

Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurde der komplette Vorstand mit Max Strehle als Vorsitzenden, Jörg Roehring als stellvertretender Vorsitzenden, Amanda Martin als Schriftführerin, Rolf Settelmeier und Georg Schneider als Schatzmeister ohne Gegenstimme für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt. Mit Bernhard Hannemann und Theresia Grabler stehen hier auch versierte Kassenprüfer zur Seite. Der Vorstand freut sich schon auf viele sinnvolle Zukunftsprojekte zur Verbesserung der medizinischen Versorgung von Kindern, Jugendlichen und Schwangeren und der Förderung der Mitarbeiter der Kinderklinik!
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