Einzug ins Insektenhotel - Walderlebnispfad der Stadt Neusäß bekommt vier neue Stationen

Wissenswertes rund um das Thema Bienen erfahren die Besucher auf verschiedenen Schildern des Neusässer Walderlebnispfades.
Summen und Brummen soll es bald beim Walderlebnispfad im Neusässer Stadtwald bei Hainhofen. Denn der Walderlebnispfad erhält eine neue Station – eine Bienenstation. Dies ist Teil der Erneuerungsmaßnahmen, die nach dem Sturm im vergangenen Jahr auch für den Walderlebnispfad im Hauser-Wald notwendig waren. So mussten aufgrund der Sturmschäden der Pfad und verschiedene Stationen erneuert werden. Als Ergebnis hat sich nicht nur der Verlauf des ursprünglichen Pfades etwas geändert, sondern es kamen neue Stationen hinzu. Diese sind künftig alle am frisch angelegten und gekiesten Panoramaweg, der am Waldrand entlang läuft, zu finden. Der Panoramaweg wurde auf Wunsch des Planungs- und Umweltausschusses angelegt. Neben der Bienenstation treffen Besucher künftig noch auf ein Insektenhotel, eine Infotafel zu den schweren Sturmschäden 2013 sowie eine Infotafel zum Thema Jagd. Die Jagd spielt eine wichtige Rolle, um den Bestand des Wildes im Wald zu kontrollieren und damit Schäden, die das Wild in der Land- und Forstwirtschaft verursacht, im Rahmen zu halten.

Die Wiedereröffnung des Walderlebnispfades ist für September 2014, zu Beginn des neuen Schuljahres geplant. Der Walderlebnispfad kann von Mai bis September von 08.00 bis 20.00 Uhr und von September bis April von 08.00 bis 18.00 Uhr betreten werden. Außerhalb dieser Zeiten wird gebeten, den Walderlebnispfad wegen der Jagdzeiten nicht zu betreten.

Dann können Klassen und interessierte Gruppen wieder die verschiedenen Stationen erkunden. Dabei können auch die Ergebnisse der Wiederaufforstung in Augenschein genommen werden. Rund 1000 Bäume (zwei Hektar), die dem Sturm zum Opfer gefallen waren, galt es zu ersetzen. Dabei wurde vor allem auf klimatolerante Bäume wie Bergahorn und Douglasie zurück gegriffen, die außerdem aufgrund ihrer tieferen Verwurzelung eine höhere Standfestigkeit besitzen. Des Weiteren ist es Ziel, mit diesen Baumarten einen Mischwald zu schaffen.

Die Kosten für die Aufarbeitung der Schäden belaufen sich auf rund 27.000 Euro. Eine Förderung gibt es über das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten vom Freistaat Bayern in Höhe von 6000 Euro. Durch das Setzen von Großpflanzen und dem Anbringen eines Fegeschutzes direkt an den Bäumen, konnte auf das Errichten von Zäunen, um vor Wildverbiss zu schützen, verzichtet werden. Dies brachte eine Kostenersparnis von rund 8000 Euro.
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