Schule der Frauen mit Pocci Gedicht von Brigitte Obermaier

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München: Marienplatz | Schule der Frauen mit Pocci
20150115 (c) Obermaier Brigitte

Das Dasein zum Leben
Bildet den Charakter.
Die Wissenschaft erlangen.
Hält die Schule parat.

Danach die große Schule.
Der Schule des Lebens.
Des Leben eigenes Werk.
Es bildet den Charakter aus.

Die Schule der Frauen bekehrt.
Frauen verfeinern die Sitten.
Der groben Klotz kommt dran.
Da hilft kein flennen und bitten.

Die Frauen legen den Meißel an.
Sie verfeinern die Sitten.
Schleifen die Ecken ab.
Bearbeiten die äußeren Formen.

Frauen geben dem Tun und Lassen.
Ihren speziellen eigenen Nachdruck.
Das heilige Feuer der Liebe erfassen.
Zeigt die Moral mit eigenem Ausdruck.

In der Medizin sind Frauen Heilmittel,
Gegen alles Ach und Weh, mit verweilen.
Daß was die Krankheit bitter erzeugt,
Die Frau mit Liebe und Geduld kann heilen.

Schule der Frauen sprach Pocci einst.
Frauen soll man nicht verachten.
Damit das weibliche Wesen nicht weint.
Frauen gehören ebenso beachtet.

Franz Graf von Pocci schrieb: (Seite 46)
Lassen Sie uns demnach den Frauen als den Lehrerinen in der Schule des Lebens, a.s. Leiterinen durch dasselbe, als Verschönerinen desselben eingedenk der Worte des großen Dichters
„Ehret die Frauen, sie flechten und weben.
Himmlische Rosen in’s irdische Leben.“
aus voller, männlich deutscher Brust
ein kräftiges Hoch ausbringen! Hoch, Hoch, Hoch!

Ideen und Worte aus einer Homage an die Frau von Pocci übernommen.
In Gedichtform umgesetzt Homage an die Frauen von (c) Obermaier Brigitte

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