Musikalischer Genuss der Extraklasse

Diakon und Solist Alexander Ott (Mitte) überreicht die erspielte Spende für die Renovierung der Pfarrkirche an Kirchenpfleger Erhard Tobiasch (2. v. r.). Des Weiteren sind Initiator Josef Gogl (links), Diakon Gerold Hochdorfer (2. v. l.) und Pfarrgemeinderatsvorsitzende Marion Pröll abgebildet.

Weihnachtliches Konzert in der Kirche St. Michael mit Diakon Alexander Ott


Ostendorf Über ein musikalisches Ereignis der besonderen Art konnten sich die zahlreichen Besucher freuen, die zum weihnachtlichen Konzert in die St. Michaels Kirche in Ostendorf gekommen waren. Pfarrgemeinderatsvorsitzende Marion Pröll begrüßte Akteure und Besucher im Namen der Katholischen Kirchenstifung St. Georg Westendorf herzlich. Diakon Alexander Ott aus Meitingen, ein herausragender Solist mit kirchenmusikalischer Ausbildung, gestaltete das eineinhalbstündige Konzert mit Flöten - darunter Bass-, Tenor-, Alt- und Sopranflöte, Gesang und Orgelmusik. Neben bekannten Melodien und Kompositionen zur Weihnachtszeit wie "Joy to the World", "Maria durch ein Dornwald ging", dem "Ave Maria" und "Stille Nacht", bei dem alle Besucher zum Mitsingen eingeladen waren, erklangen auch bislang unbekanntere Stücke, die durchaus ihren Reiz hatten. Zwischen den einzelnen Stücken gab es besinnliche Texte und Gebete zu hören, die von Diakon Gerold Hochdorfer vorgetragen wurden.
Die Idee zu dem Konzert entsprang dem gemeinsamen Schaffen von Diakon Ott mit Josef Gogl, einem ehemaligen Ostendorfer, der schon vor 60 Jahren Ministrant in Ostendorf war. Dass diese Veranstaltung in der kleinen, dafür aber ältesten Kirche der Pfarrei St. Georg Westendorf stattfand, lag daran, dass die beiden Initiatoren eine Vorliebe für kleine, beschauliche Dorfkirchen haben und sich für deren Belebung und Erhalt einsetzen. Unterstützt wurde diese Idee von Mesnerin Maria Sattich, die die Proben vor Ort ermöglichte, Josef Gogl, durch dessen Videotechnik es den Besuchern möglich war, auch optische Eindrücke des Konzertes genießen zu können und Peter Domagalski, der einen Film des kompletten Konzertes aufnahm.
Mit langanhaltendem Applaus wurde Hauptakteur Ott für die exzellente Darbietung seiner hohen Kunst vom Publikum bedacht. Ott verzichtete auf seine wohlverdiente Gage, stattdessen wurde um Spenden für die bevorstehende Renovierung der Pfarrkirche gebeten, die Ott am Ende des Konzertes an Kirchenpfleger Erhard Tobiasch überreichte.
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