In drei Stunden restlos ausverkauft!

Mit diesem Hinweisschildern an den Ortseinfahrtsstraßen macht der Fischerverein Thierhaupten alljährlich auf sein Fest statt.
Thierhaupten: Kloster Thierhaupten | Das 23. Fischerfest ist wieder ein großer Anziehungsmagnet und fordert die Ehrenamtlichen aufs Höchste

Von Claus Braun

Thierhaupten. Einen kulinarischen Gaumenschmaus erlebten die Besucher des 23. Fischerfestes am Sonntag, 09.11.20014, in Thierhaupten. In gut drei Stunden war alles aufgebraucht, was Thierhauptens Petri-Jünger zuvor in wochenlanger Arbeit geangelt, gefischt und vorbereitet hatten.

Hechtklößchensuppe, Karpfenfilet im Bierteig gebacken, Zanderfilet im Paprikarahm oder Thai-Curry vom Karpfen – da mag einem schon das Wasser im Munde zusammenlaufen! Dies ist nur ein Auszug aus der Speisekarte, die der Fischerverein Thierhaupten bei seinem diesjährigen Fischerfest aufzubieten hatte. „Bereits um zehn Uhr wollten die ersten Besucher ein Mittagessen“, berichtete Manfred Stiglmair über den enormen Andrang der vielen Besucher, die häufig gar nicht aus Thierhaupten kamen. „Das Fischerfest hat im gesamten Landkreis einen hervorragenden Ruf“, weiß 1. Vorsitzender Stiglmair zu erzählen, der die lange Anstell-Reihe betrachtete und zwanzig Minuten Anstell-Zeit mit seiner Armbanduhr stoppte.

Während sich die Gäste im Herzog-Tassilo-Saal und der gleichgroßen Schwemme die Fischköstlichkeiten schmecken ließen, schuftete das Team der Ehrenamtlichen im Anbauzelt auf Hochtouren! Seit einigen Jahren haben die Verantwortlichen am Außenzelt sogar einen „McDrive“ eingerichtet, sagt Stiglmair schmunzelnd. Damit wurde dem Trend Rechnung getragen, dass viele Gäste die warmen Speisen, aber natürlich auch die Räucherfisch-Spezialitäten mit nach Hause nehmen und dort verspeisen.

Im Jahr 1991 wurde das Fischerfest erstmals und mit großer Unsicherheit ausgetragen. Ziel der Verantwortlichen war die Vermarktung der Karpfen aus dem vereinseigenen Klosterweiher, Fischspezialitäten aus Weißfischen und Karpfen den Bürgern schmackhaft zu machen und die entstandenen Schulden durch den Erwerb des Klosterweihers durch zusätzliche Einnahmen zu tilgen.

So wie damals war es auch in der 23. Auflage am vergangenen Sonntag: bereits nach wenigen Stunden waren alle Köstlichkeiten restlos ausverkauft und die vielen Gäste einmal mehr mit Produkten aus der heimischen Region kulinarisch verwöhnt!
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.meitinger | Erschienen am 06.12.2014
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