Gedichtserie. Heute: Berkemann

Berkemann

Einhundertelf- die Zahl ist magisch.
Für manche Firma war sie tragisch.
Sie biß ins Gras, sie gibts nicht mehr,
ging unter in dem großen Meer.

Bei Berkemann ist man gescheit,
man exportiert heute weltweit.
Das Management ist gut gestimmt,
Produktpalette wird getrimmt.

Die Schuhe sind, man glaubt es kaum
für viele Füße wie ein Traum.
Der Kunde muß es nur erst wissen,
und darum wird man ganz beflissen
die Werbetrommel rühren müssen.

Und dann, das ist für mich ganz klar
kommt mancher Mensch, der Schmerzen hat
mit Füßen, die vom Laufen platt,
ins Berkemann-Geschäft, wie wahr.

Im Jahr Zweitausendfünfundachtzig,
jetzt ratet mal! Die Zahl, die macht sich.
Dann ist bei Berkemann was los,
dann ist die Firma riesengroß.
Trotz Auto oder Ozonloch-
die Füße braucht man immer noch.
Man trägt die besten Schuhe dann,
und die sind oft von Berkemann.



1996 WS
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