16. Friedberger Jobbörse - gute Aussichten fürs Berufsleben

47 Aussteller präsentierten ihre Berufsbilder bei der 16. Friedberger Jobbörse. Viele Schülerinnen und Schüler informierten sich in der Friedberger Stadthalle uber die Ausbildungsmöglichkeiten
 
16. Friedberger Jobbörse - v.l.: Friedbergs Bürgermeister Dr. Peter Bergmair, Landtagsabgeordneter Peter Tomaschko, Schwabens IHK-Vizepräsident Herbert Scheel
Friedberg: Stadthalle |

"Unter völlig anderen Voraussetzungen" sei die Friedberger Jobbörse einst ins Leben gerufen worden, erinnert Aichach-Friedbergs stellvertretender Landrat Peter Feile an krisenhafte Zeiten auf dem Arbeitsmarkt. Bei der 16. Friedberger Jobbörse informierten sich viele jugendliche Besucher in der Friedberger Stadthalle über facettenreiche Ausbildungsangebote aus Industrie, Wirtschaft, Dienstleistung und Handwerk.

In Zusammenarbeit mit der Stadt Friedberg und der Augsburger Allgemeinen ist die IHK-Schwaben Veranstalter der Friedberger Jobbörse. Weit mehr als 1000 Arbeitsplätze seien geschaffen worden in den vergangenen Jahren, so Peter Feile für den mit der Jobbörse "der Einstieg in den Aufstieg" beginne. Schwabens IHK-Viezepräsident Herbert Scheel merkte an, dass die Aussichten auf einen Ausbildungsplatz allgemein gut seien im Landkreis Aichach-Friedberg. "Heute müssen Betriebe und Unternehmen um Bewerber kämpfen", so Scheel.

Mit 47 Ausstellern verzeichne die diesjährige Austellung eine Rekordbeteiligung, bemerkte Friedbergs Bürgermeister Dr. Peter Bergmair in seiner Eröffnungsansprache. Dies zeige, so Bergmair, "die zunehmende Bedeutung und den großen Zulauf zur Jobbörse." Bereits zur Eröffnung am Samstagmorgen waren die Stände der Berufsgruppen ausgezeichnet besucht. Überwiegend junge Interessenten stellten Fragen, informierten sich über die einzelnen Ausbildungszweige und Aufstiegsmöglichkeiten. Die Antworten auf die Fragen gaben in der Regel junge Auzubildende, die bei Bedarf von Fachkräften unterstützt wurden. Von den ganz modernen Berufen bietet die Firma Voxeljet die Ausbildung zum Mechatroniker in der Welt des 3D-Druckverfahrens an. Beim Rundgang durch die Stände in der Friedberger Stadthalle treffen wir auf Ausbildungsangebote im Bankgewerbe, in der Versorgungs- und Aurüstungstechnik und erfahren die Ausbildungswege im hauswirtschaftlichen Bereich bei der Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung. Junge Schreiner und Maurer präsentieren ihre Berufe und sind für alle interessierten Fragesteller kompetente Ansprechpartner."Die richtige Berufswahl zu treffen", so Friedbergs Bürgermeister Bergmair, garantiert nicht nur eine Tätigkeit, die Spaß macht. Man entwickelt auch seine Persönlichkeit und Selbständigkeit."

Wenn auch die Lage auf dem Arbeitsmarkt derzeit gut ist, empfiehlt IHK-Vizepräsident Scheel sich nicht ausschließlich auf einen Beruf zu konzentrieren. Auf der Jobbörse gäbe es die Möglichkeit "unbekannte Felder kennenzulernen". Wie abwechslungsreich und komplex heute die Berufe in den jeweiligen Firmen sind, macht die Aussage von Jürgen Jäger deutlich: "Wir suchen händeringend Nachwuchs für den Beruf des Polsterers", so der Ausbildungsleiter der Firma Segmüller, "die Nachfrage nach Lehrstellen für den Beruf des Mediengestalters ist bei uns richtig überlaufen."

Als Fazit lässt sich feststellen, dass die 16. Friedberger Jobbörse mit ihrem breiten Angebot an Information zu verschiedensten Berufsbildern auch in Zeiten einer guten Beschäftigungslage ihren hohen Stellenwert für den Landkreis Aichach-Friedberg gehalten hat.

Text: Franz Scherer
Bilder: Franz Scherer, Sabina Scherer
Redaktion: Sabina Scherer
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myheimat-Stadtmagazin friedberger | Erschienen am 07.12.2013
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Kirsten Steuer aus Pattensen | 08.12.2013 | 03:34  
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