zwei-null-eins-vier

  Das ist wirklich spannend.
Für uns bedeuten Zeit und Raum nicht viel. Wenn Sie sagen, daß Sie gleich wieder kommen, dann ist für uns schon nach 1 Minute dieses "gleich" vorbei. Bei Ihnen kann "gleich" fast eine halbe Ewigkeit bedeuten. Wir Tiere können lernen, daß es Unterschiede gibt. Wir können erfahren im Laufe unseres Lebens, wie lange wir schlafen und träumen müssen, ehe "später" eintritt oder was es bedeutet, wenn Sie von einer kurzen Gassi-Runde reden. Aber wirklich verstehen tun wir das nicht.
Deswegen können wir auch das Phänomen Silvester nicht nachvollziehen. Aber natürlich wenn es für Sie wichtig ist, dann versuchen wir Tiere uns anzupassen.
Aber könnten Sie denn nicht auch ohne diesen Lärm diesen Tag feiern? Nun ja, die Lichter sind nicht schlecht, aber der Krach und der Gestank sind nicht wirklich unser Ding. Ich kann es verstehen, daß viele Artgenossen diesen Tag vergessen, wenn er endlich überlebt ist und jedes Jahr aufs Neue sehr erschrecken. Aber bei uns ist alles gut verlaufen und der Alltag ist wieder eingekehrt.
Und ich darf Ihnen von einigen Auszügen berichten - leider alle nur aus dem Katzenhaus und auch wenn es nach vielen Namen klingt, so kann ich Ihnen sagen, daß es dennoch ziemlich viele Bewohner im Katzenhaus gibt.
Einer davon ist Edward und ich habe ihn gefragt, ob er Lust hätte, für das Tagebuch zu schreiben. Keine große Überraschung für mich, daß er sich sehr gefreut hat und sich mehr als gerne als Gastschreiber betätigen will.
Ich habe beschlossen, daß sich Edward beim nächsten Eintrag vorstellen darf und ein bißchen etwas über sich erzählen kann.
Außerdem ist es an der Zeit, daß mal unser Kay zu Wort kommt, wenn er denn will - das muß ich noch mit ihm bereden.
Aber lassen Sie mich zu den Auszügen zurückkommen.
Da wären die kleine hübsche schwarze Jessie, die ein gutes neues Zuhause gefunden hat, ebenso wie unsere Kuschelmaus Mädi und der zurückhaltende Gerry. Auch der schüchterne Metallica hat seine Familie gefunden. So wie auch Rotschopf Aladin, die lebensfrohe Valerie, das hübsche Rotkäppchen, die schwarz-weiße Tamara und unser kleiner Freund Tarzan. Seine Schwester Jane lebt gerade bei unsere Ärztin als Gesellschaft für eine kranke Katze und sie fühlt sich dort sehr wohl. Ich denke mal, daß die beiden dann zusammen bleiben werden, aber sicher weiß ich das noch nicht.
Auch von unseren Pflegestellen gab es 2 Auszüge: Finn und Bodo und Bambi haben ihre Pflegeeltern verlassen.
Es freut mich sehr für alle, daß es ein paar sehr schöne Happy Ends gegeben hat.
Auch für 2 von unseren 3 Hasen hat das Jahr 2014 mit dem Auszug begonnen und Schoci und Bibi können nun im eigenen Garten hoppeln.

Ansonsten kann ich Ihnen noch erzählen, daß sich Flocke ganz gut eingelebt hat und auch Fussel findet langsam das Leben hier nicht mehr ganz so aufregend - wobei ihn Clara schon ziemlich beschäftigt. Ich bin mir nicht so sicher, ob sie ihn wirklich wahrnimmt, da er doch ein ganzes Stück kleiner ist als sie, aber auf der anderen Seite warum auch nicht. Zumindest bemüht sich der kleine Kerl ganz groß zu sein, damit Clara ihn auch sieht.
Ich wünsche mir doch sehr, daß in den nächsten Tagen etwas mehr Bewegung ins Haus kommt, aber ich bin auch sehr zuversichtlich, daß es bald wieder unsere Zeit sein wird und dann kann ich Ihnen hoffentlich über noch viel mehr wundervolle Auszüge erzählen - am liebsten auch über meinen eigenen.
Damit wünsche ich Ihnen einen schönen Tag.
Ihr
Ringo

http://www.tierheim-hoechstaedt.de
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3 Kommentare
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Manfred W. aus Nebra (Unstrut) | 08.01.2014 | 08:53  
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Ingeborg Behne aus Barsinghausen | 08.01.2014 | 17:45  
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Gaby Floer aus Garbsen | 09.01.2014 | 08:10  
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