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Stadtkapelle Wertingen: Von der Zusam an die Spree

Das Vororchester der Stadtkapelle Wertingen auf großer Fahrt. Hier stellen sich die jungen Wertinger Musiker zum Erinnerungsfoto am Brandenburger Tor.
 
Dem Besuch im Bundestag folgte das Mittagessen im „Paul-Löbe-Haus“

Mit Beginn der Osterferien packte das Vororchester der Stadtkapelle Wertingen seine Koffer, stieg in den Luxusreisebus und startete in Richtung Berlin. Durch die sorgfältige und umsichtige Planung der fünftägigen Reise durch die Dirigentin Karolina Wörle standen die Zeichen von Anfang an auf Erfolg.


Nachdem das ganze Gepäck, die Instrumente und der Proviant verstaut waren ging es los. Mit an Bord waren 42 Musiker, 12 Begleiter und die Dirigentin. Nach einer 9-stündigen Fahrt erreichte die Reisegesellschaft die Jugendherberge „International“ in Berlin. Dem Beziehen der Zimmer, dem Testen der Tischtennisplatten und einem leckeren Abendessen folgten die ersten Termine. Gleich ging es zur Gedenkstätte des Deutschen Widerstands, zur Philharmonie, zum Potsdamer Platz und zum Brandenburger Tor. Der abendliche Spaziergang brachte den Wertingern einen ersten Eindruck von der Hauptstadt und machte neugierig auf das Kommende.

Konzert in Spandau

Der nächste Tag stand im Zeichen des Konzertes. Schon zum Besuch des Naturkundemuseums waren die Musiker mit ihren einheitlichen Sweatshirts gekleidet und mischten sich in die Reihen der Besucher um Dinosaurier, den Eisbären Knut und andere Exponate zu besichtigen. Bei einer „Highlight-Führung“ wurde sogar das Geheimnis um das Aussterben der Dinosaurier gelüftet. Anschließend ging es zum Konzert nach Spandau in die Seniorenresidenz „Katharinenhof“. Nach dem Aufbau und einem kurzen Soundcheck begann das Konzert. Die jungen Wertinger Musiker glänzten mit einem tollen und ansprechenden Programm. Informativ und charmant führten die Kinder durch das Programm. Eine Fanfare zu Beginn des Konzertes, Werke mit den Titeln „Meine liebsten Haustiere“ und „Die drei Musketiere“, ein afrikanisches Zululied und Filmmusik wurden toll musiziert. Mit lang anhaltendem Applaus des zahlreichen Publikums belohnten die begeisterten Zuhörer die phantastische Leistung des Vororchesters. Dem tosenden Beifall folgten mehrere Zugaben. Ein begeistertes Feedback der Konzertbesucher freute nicht nur die mitgereisten Eltern und die Musiker sondern auch die Verantwortlichen der Seniorenresidenz. Den Sonnenuntergang durften die Weltenbummler dann auf dem Funkturm erleben. Es war für die Kinder und Betreuer ein tolles Erlebnis, den grandiosen Blick über Berlin bei Nacht zu genießen.

Besuch im Bundestag

Sehr früh wurde am folgenden Tag das interessante Programm fortgesetzt. Die Sicherheitskontrolle vor dem Eintritt in den Deutschen Bundestag stand bereit und so wurde zügig auf der Besuchertribüne im Plenarsaal Platz genommen. Den Interessanten Ausführungen der Gastgeber folgten Fragen und Erinnerungsfotos. Nach einem Informationsgespräch mit dem Mitarbeiter von MdB Ulrich Lange, ging es auf die Glaskuppel des Reichstags. Dem obligatorischen Rundgang und vielen Fotos folgte ein Mittagessen im Besucherrestaurant des „Paul-Löbe-Haus“. Die geplante Stadtführung begann mit einem Bummel auf der Straße „Unter den Linden“ und führte zum Haus der „Bayerische Vertretung“ in Berlin. Dort wartete der Bus und dann ging es weiter zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt. Der Höhepunkt zum Schluss war sicherlich der Besuch im Deutschen Dom. Ein Spieleabend in der Jugendherberge rundete den 3. Tag der Konzertreise ab.

Shopping auf dem Ku'damm

Am vorletzten Tag standen das Mauermuseum am „Checkpoint Charly“, eine Schifffahrt auf der Spree und die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche am Breitscheidplatz auf der „To-Do-Liste“, bevor es zum Shoppingmarathon über den Ku’damm und ins KaDeWe ging. Am Abend wurden bereits die Koffer gepackt und die Vorfreude auf die Heimreise war schon deutlich zu spüren.
Die letzte Station in Berlin war das Olympiastadion. Bei einer Führung erfuhren die Jüngsten der Stadtkapelle vieles über die Geschichte des Stadions, durften auf der Ehrenloge Platz nehmen und auch die Spielerkabinen besichtigen.
Mit unendlich vielen, tollen Eindrücken kamen alle wieder gesund und munter in Wertingen an und wurden dort von ihren Lieben in Empfang genommen.
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