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Stadtallendorfer Rhönradturner gewinnen in zwei Altersklassen

Das Team des TSV - zur Siegerehrung gab es Adventskalender von Ferrero.

Ende November fand das hessische Mannschaftslandesfinale im Rhönradturnen in der heimischen Bärenbachhalle in Stadtallendorf statt.


Der TSV war mit fast voller Besetzung vertreten und stellte rekordverdächtige neun Mannschaften mit jeweils drei bis vier Turnerinnen und Turnern, wovon die besten drei Wertungen in die Gesamtpunktzahl eingingen. Insgesamt 150 Sportlerinnen und Sportler reisten aus den hessischen Vereinen mit Trainern und Familien an, sodass die Halle prall gefüllt war und gute Voraussetzungen für einen spannenden Wettkampftag gegeben waren.
Bei den jüngsten Teilnehmern im Alter von sieben bis zehn Jahren freuten sich Leona Damm, Käthe Boland, Berfin Nur Dalar und Mila Wiegand mit insgesamt 17,40 Punkten über die Silbermedaille und schafften somit den ersten Triumph der Stadtallendorfer an diesem Tag. Die zweite Mannschaft in dieser Altersklasse stellten Jonas Kliem, Sina Zulauf, Gabriel Krähling und Laura Mehlinger, die allesamt noch neu im Wettkampfgeschehen waren und mit ihrer Aufregung zu kämpfen hatten. Sie belegten mit 10,40 Punkten den 12. Platz. Besonders stolz und erfreut zeigte sich der TSV über die beiden neuen Jungen, die nun auch auf den Wettkämpfen ihr Können beweisen wollen.
In der Altersklasse der 11- bis 14-jährigen Schülern traten insgesamt 16 Mannschaften an, was das größte Teilnehmerfeld an diesem Tag darstellte. Hier feierte die Mannschaft von Luzie Lather und Saskia Schneucker, die beide die Höchstwertungen der Altersklasse erturnten, sowie Ben Müller und Theresa Sturm den souveränen Sieg. Luzie Lather, Saskia Schneucker und Ben Müller hatten sich erst vor einigen Wochen auf dem Deutschland-Cup in Bielefeld mit den besten Turnerinnen und Turnern Deutschlands gemessen. Ilaria Da Silva, Viktoria Ostwald, Nicole Littig und Mathilda Forst belegten mit 16,80 Punkten den siebten Platz im guten Mittelfeld. Die dritte Mannschaft um Julina Bauer, Lina Gebauer, Loredana Hirte und Jette Seinsoth erreichten mit 14,95 Punkten Rang zehn, dicht gefolgt von ihren Vereinskameraden Wiam El Asri, Chantal Tokar und Sofia Zadkova auf Platz 11.
Bei den Jugendlichen im Alter von 15 bis 18 Jahren hieß das große Ziel des Tages Titelverteidigung. Nachdem Valeria Horst mit der Tagesbestwertung in der Altersklasse von 8,0 Punkten einen guten Start hinlegte, hatten ihre Teamkolleginnen Viktoria Görge, Selin Hasselbach und Maika Patteri mit einigen Schwierigkeiten in ihren Küren zu kämpfen. Mit 19,80 Punkte reichte es für das Team noch für den dritten Platz - allerdings fehlte den Turnerinnen nur 0,25 Punkte für die Silbermedaille.
In der Leistungsklasse der Erwachsenen ab 19 Jahren gingen erstmals zwei Mannschaften der Stadtallendorfer an den Start. Hier gelang der Sieg des Pokals zum bereits elften Mal in Folge ganz zur Freude von Steffi Holzke, die selbst in der Siegesmannschaft turnte und bewies, dass sie immer noch zu den stärksten Turnerinnen in Hessen gehört. Mit 9,10 Punkten erturnte sie die beste Wertung des Tages. Auch Lara Rühling trug zu dem Sieg bei und konnte starke 9,05 Punkte erreichen. Milena Ulrich und Udo Hagenbach komplettierten das Sieger-Team, das im Endeffekt mit 25,0 Punkten und somit einem deutlichen Abstand vor den folgenden Kirchhainen souverän gewann. In der zweiten Mannschaft mussten Johanna Schröder, Elisabeth Schmitt, Samira Azizi und Sina Schindler allesamt ärgerliche größere Abzüge in Kauf nehmen. Vor allem Samira Azizi musste sich einer besonderen Herausforderung stellen, da sie eigentlich noch in der Altersklasse der Jugendlichen turnt, für den Mannschaftswettkampf aber bereits schon bei den Erwachsenen antrat. 21,75 Punkte reichten hier noch für den dritten Platz mit nur 0,10 Punkten Abstand zu den Zweitplatzierten aus Kirchhain.
Insgesamt zeigte sich der TSV Eintracht Stadtallendorf sehr zufrieden mit den Ergebnissen und blickt auf eine gute Bilanz des Jahres zurück. Nach der Weihnachtspause nimmt die Gruppe ab Januar wieder neue Turnerinnen und Turner im Alter von sieben und acht Jahren auf, bevor im Frühjahr dann die Wettkampfsaison wieder beginnt.
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