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Landeszahnärztekammer versorgt Berufsschulen mit Röntgenhaltern

Demonstriert die Verwendung der Röntgenhalter am Schulungsgerät der Fortbildungsakademie Zahnmedizin Hessen GmbH (FAZH): Dr. Andreas Friedrich, Vorstandsmitglied der LZKH. (Foto: LZKH)
Kenntnisse im Strahlenschutz zu erwerben und
nach erfolgreichem Abschluss während des gesamten Berufslebens aufrecht zu erhalten, ist wesentlicher Bestandteil der dualen Ausbildung aller Zahnmedizinischen Fachangestellten (ZFA). Um in ganz Hessen beim praktischen Röntgenteil im Rahmen der Abschlussprüfung ZFA eine Gleichwertigkeit bei der Durchführung der Prüfung auch künftig sicherzustellen, hat der Vorstand der Landeszahnärztekammer Hessen nach eingehender Beratung beschlossen, den betroffenen beruflichen Schulen des Landes einen vollständigen Satz Röntgenhalter zur Verfügung zu stellen.

„Die Sicherung des gut ausgebildeten Nachwuchses für die hessischen Praxen - auch oder gerade in Zeiten eines wachsenden Mangels an Auszubildenden und Fachkräften in den medizinischen Hilfsberufen - ist eine Aufgabe, die sehr weit oben auf der Agenda der Landeszahnärztekammer und ihres Vorstandes steht. Vor diesem Hintergrund lag die Entscheidung nahe, auch in diesem speziellen Fall den Ist-Zustand zu verbessern und die 20 Berufsschulen mit jeweils einem Satz zeitgemäßer Röntgenhalter auszustatten. Gleiches Recht für Alle im Interesse der Qualitätssicherung und des Patientenschutzes lautete die Devise“, sagt Dr. Michael Frank, Präsident der Landeszahnärztekammer Hessen (LZKH).

Ohne Röntgendiagnostik sind die modernen zahnmedizinischen Therapien nahezu undenkbar. Versorgung mit Zahnersatz auf Implantaten oder der Erhalt eigener Zähne durch Endodontie sind nur zwei Bereiche unter vielen, deren Planung und Durchführung am Patienten auf Röntgenaufnahmen basiert. Oberstes Gebot bei allen radiologischen Verfahren ist, die Strahlenexposition für den Patienten so gering als irgend möglich zu halten. Neben immer effektiveren Röntgengeräten, einer turnusmäßigen Schulung des Personals und einer Prüfung der Aufnahmen und Geräte in festgelegten Abständen, trägt auch die möglichst exakte Positionierung des Films bei analogen, bzw. des Sensors bei digitalen Röntgengeräten bei.

Bei der Positionierung des Mediums, des Zahnfilms, zu den Zähnen des Patienten, werden heutzutage farbcodierte Röntgenhalter eingesetzt. Sie kommen bei der Paralleltechnik nach Rinn zur Anwendung und stellen für das Praxispersonal bei der Einstellung des Röntgentubus ein wichtiges Hilfsmittel dar. Es versteht sich von selbst, dass der Umgang mit diesen Hilfsmitteln geschult und am Ende der Ausbildung abgeprüft werden muss. Nachfragen hatten jedoch ergeben, dass nicht alle Berufsschulen hierbei über die gleiche Ausstattung verfügten.

In diesem Sommer wurden die ersten ZFA feierlich ins Berufsleben verabschiedet, die Gelegenheit hatten, sich mit den neuen Röntgenhaltern auf ihre mündlichpraktische Abschlussprüfung vorzubereiten.

Kontakt:
Landeszahnärztekammer
Hessen
Dr. Veit Justus Rollmann
Rhonestr. 4,
60528 Frankfurt
069 427275-116
E-Mail: rollmann@lzkh.de
Internet: www.lzkh.de
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