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Jetzt zahngesund durchstarten!

Für Ihre Zahngesundheit: Gute Vorsätze für das neue Jahr (Foto: Initiative proDente e.V. Köln)
 
Schokolade: verführerisch, aber schädlich für die Zähne. Wenn schön Süßigkeiten, dann nicht über einen längeren Zeitraum. Je weniger Zwischenmahlzeiten die Kinder zu sich nehmen desto besser für ihre Mundgesundheit. Radikale Verbote für Süßigkeiten haben oft den gegenteiligen Effekt, erfolgreicher sind mit dem Kind ausgehandelte "Spielregeln", die den Zuckerkonsum einschränken (Foto: Initiative proDente e.V.)

Haben Sie schon gute Vorsätze fürs neue Jahr? Falls nicht: Hier sind die besten Tipps, was Sie sich in punkto Zahngesundheit vornehmen könnten.

Endlich abnehmen, das Rauchen aufgeben oder Sport treiben – zu Beginn eines Jahres wollen viele Menschen etwas in ihrem Leben ändern. Obwohl die Gesundheit bei den meisten im Vordergrund steht, kommt das Thema „Zähne besser putzen“ nur selten auf die Liste der guten Vorsätze. Daher unser Vorschlag: Nehmen Sie sich dieses Jahr doch einmal vor, bei der Pflege des Körpers ganz oben anzufangen! Gesund beginnt im Mund – von einem kariesfreien Gebiss und intaktem Zahnfleisch profitiert auch die Allgemeingesundheit.

Nicht zwischendurch naschen


Kariesbakterien freuen sich über regelmäßigen Zuckernachschub. Setzen Sie die Keime auf Diät, und essen Sie Süßes nur nach einer Hauptmahlzeit. Verzichten Sie ansonsten auf Zwischenmahlzeiten – auch Ihre Zähne brauchen Pausen, in denen sie sich erholen und der Speichel den Zahnschmelz remineralisieren kann.

Auf Softdrinks verzichten

Guter Vorsatz! Denn Softdrinks und auch Sportlergetränke greifen die Zähne an. Daran ist nicht nur der Zucker schuld – vielen dieser Getränke werden außerdem Säuren wie Zitronensäure, Ascorbinsäure (Vitamin C) oder Phosphorsäure zugesetzt. Sie alle können Mineralien aus dem Zahnschmelz herauslösen und zur sogenannten Erosion führen: Schluck für Schluck wird der Zahnschmelz immer dünner.

Volle Konzentration aufs Putzen

Wir tun es zweimal täglich, Zähneputzen ist Routine. Wie bei jeder Routinesache können sich aber auch bei der Zahnpflege leicht Nachlässigkeiten einschleichen. Wir lassen uns ablenken, die Gedanken sind ganz woanders – wohl jeder von uns hat sich zwischendurch schon mal die Frage gestellt: „Habe ich die Innenseite oben links jetzt eigentlich geputzt?“ Ein guter Vorsatz könnte deshalb lauten: Ab sofort bin ich vor dem Badezimmerspiegel wieder
voll konzentriert und putze systematisch, damit bei der Reinigung keine Zahnfläche vergessen wird.

Täglich auch die Zahnzwischenräume reinigen

Das Zahnfleisch ist empfindlich, es kann sich schnell ent-zünden. Ein neuralgischer Punkt ist vor allem der Zahnzwischenraum: Da die Zahnbürste ihn nicht erreichen kann, bleiben hier nach dem normalen Putzen bakterielle Zahnbeläge zurück, die schon bald eine Zahnfleischentzündung auslösen. Um das zu vermeiden, sollten täglich auch die Zahnzwischenräume geputzt werden, mit Zahnseide oder Zwischenraumbürsten.

Zweimal jährlich zum Zahnarzt gehen

Ein Anruf genügt: Der Kontrolltermin beim Zahnarzt ist schnell vereinbart. Er kostet nichts, gibt aber Sicherheit. Entweder ist alles in Ordnung – oder ein Problem wird rechtzeitig festgestellt und behandelt, bevor größerer Schaden entsteht. Die gesetzlichen Krankenkassen bezahlen ihren Versicherten deshalb zwei Kontrolluntersuchungen pro Jahr. Ein tolles Angebot, das Sie wahrnehmen sollten!

Den Profi putzen lassen

Wenn Sie schon einmal da sind: Fragen Sie Ihren Zahnarzt doch nach einer professionellen Zahnreinigung (PZR). Regelmäßig durchgeführt, beugt sie erwiesenermaßen Karies und Parodontitis vor. Weil das so ist, gewähren viele gesetzliche Krankenkassen einen Zuschuss.

Lücken schließen

Falls Ihnen ein Zahn fehlen sollte, könnten Sie sich für dieses Jahr vornehmen, die Lücke schließen zu lassen. Denn den benachbarten Zähnen fehlt der seitliche Halt, sie beginnen daher allmählich zu kippen, und schließlich verschiebt sich die ganze Zahnreihe. Der Zahnarzt kann mit verschiedenen Möglichkeiten für Abhilfe sorgen. Fragen Sie ihn – denn lückenlos geht’s besser!

Quelle dieses Beitrages:

"Lückenlos" Das Patientenmagazin Ihrer Kassenzahnärztlichen Vereinigungen
Ausgabe Jan./feb./März 2018

www.lueckenlos.info
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