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In Böhmen und Mähren geboren, bei uns (un)bekannt?

Berühmte Persönlichkeiten , die in Böhmen und Mähren geboren wurden, werden in einer Ausstellung in Stadtallendorf vorgestellt (Foto: Stadt Stadtallendorf)

Zwölf Lebensbilder berühmter Persönlichkeiten
Ausstellungseröffnung am Tag der Vertreibung

Der hessische Gedenktag für die Opfer von Flucht, Vertreibung und Deportation wird in Stadtallendorf in diesem Jahr am Sonntag, dem 10. September begangen. Der Magistrat der Stadt, der Heimat- und Geschichtsverein, die Egerländer Gmoi, die Georg-Büchner-Schule und das Dokumentations- und Informationszentrum/Stadtmuseum (DIZ) richten eine gemeinsame Veranstaltung um 14:00 Uhr in der Stadthalle in Stadtallendorf aus.

Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Somogyi und einem gemeinsamen Gebet berichten die Zeitzeuginnen Edelgard Müller und Ilse Kownatzki im Gespräch mit Herbert Köller von Ihrer Flucht aus Ostpreußen bis nach Fehmarn und den weiteren Weg ihrer Familie bis nach Allendorf.

Anschließend wird die Ausstellung „In Böhmen und Mähren geboren – bei uns (un)bekannt?“ eröffnet. In zwölf Lebensbildern werden Menschen vorgestellt, deren Namen und Lebenswerk vielen ein Begriff ist, deren Herkunft aus dem deutsch-böhmischen Kulturkreis den meisten aber unbekannt ist. Die Ausstellung, die bis zum 6. Oktober 2017 im Foyer des Rathauses zu sehen sein wird, wurde vom Kulturreferenten für die böhmischen Länder des Adalbert-Stifter-Vereins, Dr. Wolfgang Schwarz, konzipiert. Dr. Schwarz wird mit einem Vortrag in die Ausstellung einführen.

Die Ausstellung beschäftigt sich mit den Wurzeln von 12 prominenten deutschsprachigen Persönlichkeiten aus den böhmischen Ländern. Texte und Fotografien verweisen auf Spuren, die diese Menschen hinterlassen haben, und darauf, wie ihrer heute vor Ort gedacht wird. Folgende Persönlichkeiten werden vorgestellt: Adalbert Stifter, Johann Gregor Mendel, Marie von Ebner-Eschenbach, Bertha von Suttner, Sigmund Freud, Gustav Mahler, Karl Kraus, Rainer Maria Rilke, Ferdinand Porsche, Franz Kafka, Oskar Schindler, Otfried Preußler.

Das Programm wird umrahmt durch musikalische Beiträge von Elias Theis und durch Textlesungen von Schülern der Georg-Büchner-Schule. Bei Kaffee und Kuchen besteht dann Gelegenheit zu angeregten Gesprächen.
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