Stadtallendorf: Koki ist als Aufpasser immer mit dabei

Leon A. (von rechts), Leon K., Erva, Kimberly und Ezgi Leon A. (von rechts), Leon K., Erva, Kimberly und Ezgi malen Muster nach und arbeiten unbewusst an ihren Grundlagen für das Lesen, Schreiben und Rechnen.


© Florian Lerchbacher | Foto: © Florian Lerchbacher
  • Leon A. (von rechts), Leon K., Erva, Kimberly und Ezgi Leon A. (von rechts), Leon K., Erva, Kimberly und Ezgi malen Muster nach und arbeiten unbewusst an ihren Grundlagen für das Lesen, Schreiben und Rechnen.


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„Wir haben nichts Neues erfunden, sondern geben dem letzten Kindergartenjahr nur eine Ordnung“, sagt Cornelia Henkel vom Bildungsinstitut Bernd Reith über das Konzept eines Modellprojekts.

Mit Buntstiften malen Leon A. und Leon K., Erva, Kimberly, Ezgi, Emre und Yavuz Felder in einem Heftchen aus. Es ist ihr letztes Jahr im Kindergarten, bald wechseln sie in die Grundschule.

Dass sie soeben an ihren „Basiskompetenzen“ für das Lesen, Rechnen und Schreiben feilen, ist ihnen gar nicht bewusst – sie haben schlicht Spaß am Lösen der kleinen Aufgaben, sprechen über die gemalten Muster und achten darauf, dass Koki nicht von ihrer Schulter fällt.

Koki ist eine Art Stofftier, das auf die richtige Sitzposition der Kinder achtet – plumpst es herunter, hat irgendetwas nicht gestimmt. Die Ansätze des Modellprojektes von Landkreis, Bildungsinstitut (ibr) und den Stadtallendorfer Kindertagesstätten Hofwiesenweg, Weißer Stein und dem Marienheim sind vielfältig und betreffen weit mehr als die Vorbereitung auf die Schule.

Ein zentraler Aspekt ist die Kooperation von Eltern, Kindern und Bildungseinrichtung, um Aufgabengebiete abzuklären, Zuständigkeiten zu besprechen und zu verhindern, dass Fähigkeiten der Kinder auf der Strecke bleiben.

„Wir wollen den Kindern die Angst vor dem Schulanfang nehmen und sie vorbereiten“, erklärt Cornelia Henkel. Die Erzieherinnen erstellen in dem Modellversuch für jedes Kind mithilfe eines Diagnoseverfahrens einen individuellen Förderplan, den sie mit den Eltern besprechen.

Während monatlicher Elternabende besprechen sie die Entwicklung des Kindes: „Auch zu Hause muss ausprobiert und Anregungen müssen umgesetzt werden“, ergänzt Henkel.

von Florian Lerchbacher

Bürgerreporter:in:

Walter Munyak aus Stadtallendorf

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