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Gedanken zu Allerheiligen

Die Blätter fallen. Fallen wie von weit,
als welkten in den Himmeln ferne Gärten;
Sie fallen mit verneinender Gebärde.

Und in den Nächten fällt die schwere Erde
aus allen Sternen in die Einsamkeit.

Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.
Und sieh dir andre an: es ist in allen.

Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen
unendlich sanft in seinen Händen hält.

(Rainer Maria Rilke)
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7 Kommentare
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Erika Bf aus Neusäß | 30.10.2017 | 19:44  
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Sabine Presnitz aus Schwabmünchen | 30.10.2017 | 19:51  
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Erika Walther aus Augsburg | 31.10.2017 | 08:56  
5.225
Hans Ulrich aus Bad Wildungen | 31.10.2017 | 19:19  
20.825
Sabine Presnitz aus Schwabmünchen | 01.11.2017 | 18:01  
33.598
Eugen Hermes aus Bochum | 02.11.2017 | 14:20  
20.825
Sabine Presnitz aus Schwabmünchen | 02.11.2017 | 17:35  
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