Anzeige

Gedanken zu Allerheiligen

Die Blätter fallen. Fallen wie von weit,
als welkten in den Himmeln ferne Gärten;
Sie fallen mit verneinender Gebärde.

Und in den Nächten fällt die schwere Erde
aus allen Sternen in die Einsamkeit.

Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.
Und sieh dir andre an: es ist in allen.

Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen
unendlich sanft in seinen Händen hält.

(Rainer Maria Rilke)
18
Diesen Mitgliedern gefällt das:
7 Kommentare
21.510
Erika Bf aus Neusäß | 30.10.2017 | 19:44  
21.480
Sabine Presnitz aus Schwabmünchen | 30.10.2017 | 19:51  
13.441
Erika Walther aus Augsburg | 31.10.2017 | 08:56  
5.227
Hans Ulrich aus Bad Wildungen | 31.10.2017 | 19:19  
21.480
Sabine Presnitz aus Schwabmünchen | 01.11.2017 | 18:01  
35.740
Eugen Hermes aus Bochum | 02.11.2017 | 14:20  
21.480
Sabine Presnitz aus Schwabmünchen | 02.11.2017 | 17:35  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.