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"Bayern und das Meer": Spurensuche in der Tiefe noch bis 31. Januar 2021

Initiator der Ausstellung ist Nikolaus Graf Sandizell, der seit mehr als 25 Jahren professionell in den Meeren nach Schiffswracks sucht. Die untersuchten Schiffswracks vor den Kapverden, Mozambique und vor Indonesien sind Zeugnisse für die Entdeckungsreisen und den frühen weltumspannenden Handel über See. Die Ausstellung versucht mit einer Reihe spannender Exponate, Installationen, Abbildungen und Texten eine Brücke von der Vergangenheit in die heutige Zeit schlagen. Die Besucher werden mit auf eine Reise in die Zeit der Europäischen Expansion genommen.

Durch dynastische bzw. politische Beziehungen waren auch Deutsche – und Bayern als Kaufleute, Beamte, Handwerker, Soldaten und Seeleute an den Unternehmungen in Übersee beteiligt. Aber auch Produkte aus Bayern gelangten mit Schiffen in alle Welt und begehrte Waren aus Übersee auf demselben Wege wieder zurück nach Bayern.
Die Brücke in unsere jetzige Zeit bildet die Unterwasserarchäologie, die Wracks als Zeitkapsel „öffnet“ und mit wissenschaftlichen Methoden zur Aussagen für die Geschichtswissenschaft kommt. Auch hier wieder der Bezug auf den Bayern Nikolaus Graf von Sandizell, der die archäologischen Unternehmungen organisierte und leitete.
Ein weiterer Aspekt sollte ein Vergleich zwischen der Zeit der Entdeckungen / Europäischen Expansion und der heutigen Globalisierung sein, deren wichtigstes Transportmittel das Schiff ist. Auch hier sollte Bayern mit seinen Ex- und Importen kurz dargestellt werden.

Öffnungszeiten: Juli bis Januar: Mi, Sa und So 14-16 Uhr

Text und Bilder: Stadt Schrobenhausen
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Weiterveröffentlichungen:

Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.AMH17 myheimat aichacher | Erschienen am 01.08.2020
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