9. Schleppertreffen Schmiechen: 600 Bulldogs und 6000 Besucher

Vom Oldie bis zum Hightec-Boliden - beim diesjährigen 9. Schleppertreffen Schmiechen waren alle Schlepperklassen vertreten. 6000 Besucher kamen zum Treffen
Schmiechen: Schlepperhalle | Ein am Kran hoch aufgehängter Schlepperrahmen wies den 6000 Besuchern bereits von weitem den Weg zum 9. Schleppertreffen der Schlepperfreunde Schmiechen. Mit über 600 "Bulldogs" aller Preis- und Altersklassen war das Treffen eine wahrhaftige "Riesenschau". 150 Mitglieder waren an der Vorbereitung des Treffens beteiligt, erfahren wir vom 1. Vorstand Johann Schmid. Unter der hervorragend sachkundigen Moderation von Anton Schmid gab es für alle Besucher eine Fülle von interessanten Details zu den ausgestellten Boliden der Landwirtschaft.

Neben den älteren und machmal sogar historischen Zugmaschinen und Ackergeräten waren auch modernste Hightech-Schlepper mit GPS-Steuerung und jeder Menge blitzendem Chrom zu bewundern. Die Schmiechener Veranstaltung gilt zusammen mit Schleppertreffen in der Schweiz und Österreich unter als "das" große deutsche Treffen der Schlepperfreunde. Mit dem Wohnwagen an der Anhängerkupplung waren viele Schlepperbesitzer mit ihren Dieselrossen angereist. Ein buntes Rahmenprogramm, wie etwa das "Schlepperfahrer sucht Frau" oder eine Riesenpartynacht mit der Allgäuer Spitzenband "Mercuries" in der voll besetzten Festhalle und eine große Fendt-Oldtimerschau brachten sehens- und hörenswertes für alle Altersklassen. Von Lanz über Fendt, Eicher, Schlüter, MAN, und Porsche - alle Marken an Schleppern waren auf der großen Festwiese zu besichtigen.

Als ein "Vereinsmitglied der ersten Stunde" trafen wir den Friedberger Landtechnik-Chef Gregor Pfundmeir auf dem Festgelände. "Ein großartig organisiertes Fest" freute sich Pfundmeir, der unter den vielen Traktoren und Landmaschinen so richtig in seinem Element war. "Mancher Liebhaber der landwirtschaftlichen Zugmaschinen inverstiert beträchtliche Summen in sein Hobby", erfahren wir vom ersten Vorstand Johann Schmid, der manchen historischen "Eicher" schon mal mit Werten "um die 100000 Euro" beziffert. Ein reger Wissensaustausch um gebrauchte Ersatzteile ließ erkennen, dass das Schleppertreffen von vielen Besuchern genutzt wurde, um das eine oder andere Stück für ihren Bulldog zu finden.

Weitere Informationen:
Schlepperfreunde Schmiechen e.V.
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Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Stadtmagazin friedberger | Erschienen am 05.10.2012
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