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Die Schattengestalt

Im gleichen Jahr als die Begebenheit „ Regenbogen"
geschah, ereignete sich auch etwas in meinem Leben.
Wie schon erwähnt, bin ich in dieser schwierigen Zeit
oft an meinen Grenzen geraten.
Alle Planungen mußte ich bewältigen:
Pflegestufe 1 - Pflegestufe 2.
Taxifahrten zur Bestrahlungstherapie.
Tägliche Fahrten zur Klinik.
Ampulanten Pflegedienst kontaktieren.
Später mit einen Hospiz gesprochen.
Alles mit der Krankenkasse abgeklärt.
Angst um meinen lieben Vater und
ebenso Angst um meine liebe Mutter gehabt,
und ich bin noch Vollzeit berufstätig gewesen.
Dies alles nur erwähnt, um meine Verfassung zu erklären.
Ich war ausgelaugt, verzweifelt, ausgepowert
und hatte Zukunftsängste.
Ich konnte nachts nicht mehr schlafen,
da ich meine Gedanken nicht mehr abschalten konnte.

Dann träumte ich eines nachts folgendes:

Ich ging abends in der Dämmerung spazieren.
Aus weiter Ferne kam eine Gestalt auf mich zu.
Je näher sie mir kam, um so größer wurde sie.
So wie der Schatten einer Person an der Hauswand
der durch Lichteinfluß immer größer wird
und gespenstisch wirkt.
Als diese dunkle Gestalt ganz dicht vor mir stand,
war sie riesengroß, ein Gesicht war nicht zu erkennen.
Es geschah folgendes für mich unfassbares,
diese Gestalt reichte mir die Hand,
anstatt mächtig Angst zu haben, nahm ich sie
und lies mich fortführen.
Das Positive dieses Traumes war das Aufwachen.
Ich fühlte mich ausgeglichen, entspannt und beruhigt.
Hatte wieder Kraft und neuen Mut um weiter zu kämpfen.
Mir war schlagartig bewußt, dass ich nicht alleine bin.
Es gibt jemanden, der auf mich achtet.
Der mich an die Hand nimmt und mir meinen Weg zeigt.

Warum dieser Traum zu dieser Zeit ?
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2 Kommentare
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Karola Wood aus Günzburg | 10.02.2009 | 18:47  
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Fred Hampel aus Fronhausen | 11.02.2009 | 20:42  
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