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Keine Zeit für Peru

Ingo Lehmann
Über 30 Zuhörer konnte Ingo Lehmann, der ehemalige Oberbürgermeister von Landsberg, zu seinem Lichtbildervortrag „Vom Atlantik zu den Anden“ in der Gast-stätte am Sportzentrum begrüßen. Mit weit über 100 Bildern von Landschaften, Leuten und Tieren fesselte er Mitglieder der Arbeitsgruppe 60Plus der Landsberger SPD und deren Freunde. Sein kurzweiliger Vortrag hatte weit mehr Interessantes und Außergewöhnliches zum Inhalt, als im Baedeker nachzulesen ist. Den Verlauf der Reise hatte Ingo Lehmann Zug um Zug und jeweils vor Ort selbst organisiert. Nicht die Metropolen der Länder waren Ziel der Reise. Vielmehr zeigten die Bilder Land und Leute abseits der üblichen Touristenrouten mit Eindrücken die auch das Leben von Einheimischen im Focus hatten. Die Fotos präsentierten Hochebenen mit freiem Blick bis zum Horizont, die das Atmen schon erschweren ließen, Berge von über 5000 Meter Höhe, die weder Gletscher tragen noch schneebedeckt sind, wie wir dies aus den Alpen kennen, Seen mit einer Länge von mehr als 70 km von Ufer zu Ufer. Andere Bilder berichteten von einer riesigen Senke, in die während der Regenzeit Salzwasser eingeschwemmt wird, das nach Ende der Dürrezeit im Tagebau abgebaut und als Speisesalz verarbeitet wird. Flamingos, die ihr Gefieder der Farbe ihrer Umgebung anpassen, Lamas und Alpacas, als Nutztiere in Gehöf-ten gehalten und deren wilde Art, die Guanakos, freilaufend fotografiert, vermittel-ten einen Eindruck von der Tierwelt. Viele nicht alltägliche Bilder lösten bei den Zu-hörern spontane Fragen aus, die Lehmann gerne und versiert beantwortete. Das Manko: die Zeit schritt fort und die Bilderreise kam nur von Brasilien bis Bolivien. Ingo Lehmann versprach aber den fehlenden Teil Peru in einer der nächsten Mee-tings nachzuliefern. Werner Gutmann, der Leiter der Arbeitsgruppe 60Plus, bedank-te sich mit der obligatorischen "SPD-Flasche Roten" und versicherte: lieber Ge-nosse Ingo in die nächste Veranstaltung bist du schon eingeplant.
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