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Mehr als 30.000 „Umfaller“ begeistern - Domino-Day in Königsbrunn

Hier werden ruhige Hände benötigt
 
Über 60 Kinder und 25 Helfer beim Domino-Day der Evangelischen Gemeinschaft in Kö'brunn
Auch in der dritten Auflage des Königsbrunner Domino-Days haben über 30.000 umfallende Domino-Steine für große Begeisterung bei den über 60 teilnehmenden Kindern und rund 25 Helfern gesorgt. Unter großem „Hallo“ und „Hurra“ trafen die Kinder ab 9 Uhr in den Räumen der Evangelischen Gemeinschaft in der Weißkopfstraße ein. Darunter viele Kinder als „Wiederholungstäter“, wie z.B. Nils (12) der sich freute im Gegensatz zum letztjährig Lego-Day mit Bauvorgaben, nun wieder frei und kreativ bauen zu können.

Besonders am Vormittag konnten die Mädels und Jungs im Alter von 8 bis 12 „frei von der Leber“ ausprobieren, experimentieren und an verschiedensten Formationen und Figuren das Fallverhalten der Pressspanklötzchen ausprobieren. Höchst konzentriert, in kleinen Teams zu je sechs Kids wurden Bahnen, Kreise, Schnecken, Türme, Brücken, Schriftzüge, Herze und viele andere Phantasiegebilde gebaut. Natürlich kam es dabei immer wieder zu unbeabsichtigten Umstürzen oder aber die Steine blieben stehen war z.B. die Abstände zum vorigen zu groß waren. Kleinere Unfälle gehören dazu, aber Lukas (11) kann es leicht verschmerzen, dass Dominiks Turm vorzeitig umstürzt und damit auch noch seine Steinformation mit umschmeißt. Alexandra (9) ist das erste Mal dabei. „Lego fällt nicht so leicht um“, aber der Domino-Day gefällt mir trotzdem noch besser als der letztjährige Legoday", meint sie und strahlt über beide Ohren vor ihren geschwungen gebauten Steinformationen.

Nach so viel konzentriertem Bauen stand in der Mittagspause neben leckerem Essen erst einmal Austoben auf der Wiese, Wasserspiele und die allseits beliebte Wasserrutsche auf dem Programm. Doch als Kinder- & Jugendreferenten Tobias Pampa und sein Team, nach gemeinsamen Gesang und einer Kurzgeschichte, wieder zu den Dominosteinen bitten, wird es ruckzuck still in den Räumen des Evangelischen Gemeinschaft. Das Bauen der Gesamtstrecke über neun Räume bzw. die Treppenhäuser und drei Stockwerke steht auf dem Programm. Jetzt herrscht höchste Konzentration und die Erfahrungen des Vormittags werden nochmals gegenseitig ausgetauscht, denn schließlich haben alle ein gemeinsames Ziel: Möglichst viele Dominosteine sollen ohne Stocken umfallen, bzw. möglichst keiner stehen bleiben.

Als dann um 15 Uhr die komplette „Bahn“ steht und auch alle „Sicherheitssperren“ beseitigt sind, kommt der große Augenblick. Der erste Dominostein wird umgestoßen und „klickend und klackend“ sucht sich der „Dominowurm“ seinen unaufhaltsamen Weg. Stein für Stein, Dutzend nach Dutzend, Hundert, Tausend, Zehntausend, Zwanzig-, Dreißigtausend und mehr… Auch wenn immer wieder Kinder- und Erwachsenenhände etwas nachhelfen müssen, die Dominosteine bahnen sich fallend ihren Weg durch die zuvor liebevoll aufgebauten Figuren. Begleitet wird das Klicken immer wieder durch aufbrausenden Beifall wenn sich einzelne Steinformationen besonders schön und vollständig zu Boden legen. Dabei wird alles von einem Kameramann gefilmt, bis schließlich auch die letzte Steinformation in Form des Schriftzuges „Dominoday“ umgefallen ist.

Als krönender Abschluss bei Eis und Kuchen wurde schließlich unter nochmaligen Jubel zusammen mit den nun eingetroffenen Eltern der Film des fallenden „Gesamtkunstwerkes“ angeschaut. Stolz konnten alle Baumeister darin nochmals ihre ganz persönliche Strecke, Figuren und Formationen beim Umfallen beobachten, bevor es begeistert und mit einem Erinnerungsfoto nach Hause ging. Dem engagierten Team der Evangelischen Gemeinschaft verblieb noch die Aufgabe die über 30.000 Dominosteine sorgsam zu verpacken. Erschöpft, aber um viele „umwerfende Erfahrungen“ reicher.
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Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Stadtmagazin königsbrunner | Erschienen am 07.09.2013
myheimat-Stadtmagazin königsbrunner | Erschienen am 19.12.2013
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